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Garten anlegen und planen

Garten planen

Du legst Deinen Garten neu an. Dann ist er wie die weiße Leinwand eines Malers. Du kannst also alles machen und gestalten, wie es Dir gefällt. Aber Moment – mach Dir erst mal ein paar Gedanken vor der Gestaltung!

Lesezeit 6 min. Alles für den Garten im Shop

Der erste Schritt bei der Planung Deines Gartens, kommt ganz ohne Schaufel und Hacke aus. Denn Du musst Dir erst mal überlegen, welchen Zweck Dein Garten erfüllen soll. Sollen dort Kinder toben und spielen oder Gemüse angebaut werden?

Außerdem kommt es hier auch auf die Größe an. Wie viel Platz hast Du zur Verfügung und wofür soll er genutzt werden?

Großer vs. kleiner Garten

In einem großen Garten ist natürlich so ziemlich alles möglich. Da kannst Du dich mit der Gartengestaltung so richtig austoben. Neben großen Rasenflächen zum Spielen ist noch Platz für einen Teich, Beete und ein paar Obstbäume.

Wenn Du aber nicht so viel Platz zur Verfügung hast, solltest Du wissen worauf Du achten musst, um den Platz ideal auszunutzen. Ein paar Tipps, die Dir helfen, auch aus einem kleinen Garten oder Balkon Großes zu erschaffen:

Gute Raumaufteilung

Garten Raumaufteilung

Achte bei schmalen Gärten darauf die Diagonale des Grundstücks zu betonen. Der Garten wirkt dadurch nicht so langgezogen und schmal. Bei kurzen und breiten Gärten hingegen ist es sinnvoll, die Längsachse zu betonen. Dadurch gibst Du dem Garten mehr Tiefe.

Garten-Raumteiler wie eine Pergola strukturieren den Garten auf interessante Art und Weise. Das tut nicht nur großen Gärten gut, auch der Kleingärten wirken viel interessanter. Nutze Hauswände, um Spalierobst anzubauen oder für Kletterpflanzen, die den Garten grüner gestalten und sich platzsparend und natürlich in den Garten einfügen.

Du hast einen Balkongarten oder Terrassengarten? Das sind wohl die kleinsten Gartenarten. Aber auch hieraus kannst Du was machen! Kräuter oder Gemüse brauchen nicht unbedingt ein Beet oder viel Platz, um zu gedeihen. Viele Arten eignen sich hervorragend, um sie auf dem Balkon oder der Terrasse zu pflanzen, z.B. viele klassische Kräuter wie Basilikum oder Petersilie.

Die richtige Pflanzenauswahl

Generell gilt: Weniger ist mehr! Suche Dir gerade bei kleineren Gärten besser weniger Pflanzen und Materialien aus, mit denen Du Deinen Garten gestaltest. Setze gestalterische Akzente und schaffe dadurch Blickpunkte statt einer Reizüberflutung.

Verzichte daher auf große Gehölze an der hinteren Gartengrenze, denn diese lassen den Garten kürzer erscheinen, als er eigentlich ist. Wähle eher schlankwachsende Pflanzen – ausladende Sträucher und Bäume machen den Garten enger.

Die Farbe spielt bei der Pflanzenauswahl eine wichtige Rolle. In einem kleinen Garten solltest Du im Hintergrund auf Pflanzenblüten in Gelb, Orange und Rot sowie starke Farbkontraste verzichten. Beides zieht Blicke auf sich und rückt so diese Bereiche näher heran. Gleiches gilt für großblättrige und dunkelgrüne Pflanzen. Im Hintergrund solltest Du lieber Pflanzen mit blauen und violetten Tönen und kleinen Blättern oder Blüten setzen. Sie erscheinen unscharf und damit entfernter.

Obst in einem kleinen Garten? Das geht! Kleinkronige Apfelsorten auf schwachwüchsigen Veredlungsunterlagen beanspruchen z.B. nicht viel Platz . Auch Beerensträucher wie Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren sind geeignet.

Wegeführung, Mauern und Sitzplätze

Geschwungene Gartenwege und solche, die sich platzartig erweitern, sorgen dafür, dass der Garten kürzer wirkt als er eigentlich ist. Steigere stattdessen die Tiefenwirkung mit hohen und dichten seitlichen Begrenzungen oder auch schnurgeraden Wegen. Guter Trick:

Lass den Weg nach hinten hin schmaler werden, um den Garten optisch zu strecken.

Den gleichen Effekt erzielen höhengestaffelte Buchskugeln: vorn hohe, nach hinten werden sie immer niedriger. Nachdem der Buchs in den letzten Jahren vielen mehr Trauer als Freude bringt, eignen sich bei neuer Bepflanzung auch Ilex und Eibe sehr gut als Formgehölze.

Ein Ort zum Verweilen

Vergiss im Zuge der Gartenplanung nicht auf bequeme Sitzplätze! Gerade an einem schönen, nicht einsichtigen Plätzchen, am besten in der Nähe von einem ansehnlichen Blumenbeet oder einem Gartenteich, kann man richtig gut entspannen.

Das kannst Du im Garten bauen

Du steckst viel Zeit und Herzblut in Deinen Garten. Dann sollte es auch Deine Entscheidung sein, ob alle anderen ihn sehen oder nicht. Ein Gartenzaun schützt vor neugierigen Nachbarn. Und wenn Du viel im Garten arbeitest, kommt auch viel Werkzeug zusammen. Das muss irgendwo hin. Am besten in einen Geräteschuppen. Wenn Du aber lieber ein zweites Wohnzimmer oder eine coole Gartenbar haben willst, dann brauchst Du ein Gartenhaus.

Nutz- oder Ziergarten?

Eine weitere wichtige Frage ist: Soll mein Garten nützlich sein oder nur schön aussehen? Wenn Du Gemüse und/oder Obst anbaust, musst Du regelmäßig Zeit für die Pflege oder auch den Anbau und letztendlich die Ernte einplanen. Kannst und vor allem willst Du das?

Gemüsegarten anlegen

Gemüsegarten, Kräutergarten, Obstgarten

Du hast Dich für einen Nutzgarten entschieden? Na, dann: Ran ans Projekt! Der Nutzgarten - auch Küchengarten genannt - liegt wieder voll im Trend! Selbst in der Stadt entdecken immer mehr Menschen das sogenannte Urban Gardening für sich.

Sich mit viel frischem Gemüse und Obst zu ernähren, ist also nicht mehr nur gesund, sondern auch noch einfach cool!
Wenn die biologisch angebauten Tomaten, Kohlrabis, Zucchini oder auch Kräuter auch noch von eigener Hand groß gezogen wurden, schmecken sie mit Sicherheit um einiges besser als aus dem Supermarkt.

Hochbeet

Wenn Du Obst und Gemüse anbauen willst, aber wenig Platz hast, ist ein Hochbeet echt praktisch. Das kannst Du überall nutzen.

Ziergarten

In einem Ziergarten kannst Du zwar nichts ernten, aber er ist wahrlich eine Augenweide, bringt Lebendigkeit in den Garten – auch weil Du mit den richtigen Blühpflanzen prachtvolle und nützliche Insekten in den Garten lockst! Aber es müssen die richtigen Pflanzen sein, denn von einem Garten anno dazumal mit Thujen, Rasen und hochgefüllten Rosen hat kein Tier was.

Typisch für einen Ziergarten sind folgende Elemente:

  • Staudengarten: Ein Mix aus mehrjährigen Pflanzen, gut kombinierbar auch mit Blumenzwiebeln. Wenn Du eher anspruchslose, starkwüchsige Stauden wie Spornblume, Pfingstrose und Indianernessel verwendest, ist ein Staudenbeet ziemlich pflegeleicht.
  • Klassisches Blumenbeet: Ein Beet mit Wechselbepflanzung, also Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblühern, erfordert höheren finanziellen und Arbeitsaufwand. Dafür kannst Du Jahr für Jahr neue Farbaspekte in den Garten bringen.
  • Rasen: Die Ansammlung aus abertausenden grünen Halmen ist der Klassiker in jedem Garten. Wobei die Nutzungen ganz unterschiedlich sind – eher eine Spielfläche für Kinder und Haustiere oder reine Zierde? Das solltest Du bei der Auswahl der Rasensamen beachten.

Was noch so geht im Garten

Gartenteich

So ein Teich im Garten ist eine feine Sache. Er ist Lebensraum für viele Lebewesen, Vögel haben einen Rastplatz zum Wassertanken oder für einen Insekten-Snack.

Für Dich hat ein Gartenteich vor allem einen dekorativen Aspekt. Er sieht hübsch aus und das Plätschern des Wassers wirkt beruhigend. Also schnapp Dir die Schaufel und leg los mit Deinem Gartenteich.

Steingarten

Hier kommen nur die ganz Harten in den Garten! Steingärten sind vor allem so beliebt, weil sie klar strukturiert und pflegeleicht sind. Gerade im Frühling mit zeitig blühendem Steinkraut und Blaukissen sowie im Spätsommer, wenn Gräser und Stauden die Steinlandschaft in ein traumhaftes Blütenmeer verwandeln, sind sie besonders attraktiv.

Wie der Name bereits verrät, sind Steine das beherrschende Element. Aber wenn Du Gräser und Stauden mit den Steinen kombinierst, wird der Steingarten erst ein richtiger Hingucker.

Du solltest beachten, dass Steingartenstauden eher einen nährstoffarmen, sandigen Boden benötigen. Dann fühlen sich auch Unkräuter, die gelegentlich das Bild trüben, weniger wohl.

Japanischer Garten

Ein Stück fernöstliche Natur im eigenen Garten! Japanische Gärten spiegeln die japanische Philosophie und Geschichte wider. Sie sind bis ins Detail geplant und begeistern durch ihre asymmetrische und dezente Anordnung und die Komposition der verschiedenen Elemente, wie Steine, Wasser und Pflanzen.

Spielgarten

Der Härtetest für jeden Garten sind spielende Kinder. Da muss eine gute Portion Robustheit her. Kinder wollen im Freien toben, spielen, buddeln, klettern, springen und, und, und! Mit Spielgeräten kannst Du im eigenen Garten viele unterschiedliche Erlebnismöglichkeiten für Kinder schaffen. In unserem Sortiment findest Du eine große Auswahl an Gartenspielgeräte - von der klassischen Rutsche und Schaukel bis hin zum extrem angesagten Trampolin.

So füllst Du Deinen Garten mit Leben

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