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Hornbach Brunn am Gebirge Öffnungszeiten
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Energie sparen: Potenziale identifizieren

Die Tage werden wärmer. Der Sommer kündigt sich an, aber Du denkst schon an den nächsten Winter. Denn Energie sparen lohnt nicht nur im Herbst und Winter, sondern das ganze Jahr. Wenn Du übers Jahr auf den Verbrauch von Heizenergie, Wasser und vor allem Strom achtest, sparst Du am Ende einiges an Geld und schonst Ressourcen.

Wo kann ich Energie sparen?

Egal ob Du in einer Wohnung oder in einem Haus wohnst, Potenzial, um Energie einzusparen gibt es immer. Energie sparen geht nicht nur mit großen Umbauten, auch kleine Maßnahmen und geänderte Gewohnheiten machen einen Unterschied. Wir zeigen Dir, wie Du kleine und große Hebel in Bewegung setzen kannst, um Heizkosten, Strom und Wasser zu sparen. Erstmal gibt's alle Energiesparmaßnahmen im Überblick, ein paar Energiespartipps haben wir dann auch noch für Dich:

Heizkosten sparen
  • Richtig heizen & lüften
  • Heizkörpernische & Rohre dämmen
  • Heizkörper tauschen
  • Fenster & Türen dämmen
  • Kaminofen nutzen
  • Haus dämmen
  • Smartes Heizungssystem nutzen
Strom sparen
  • Stand-by-Verluste reduzieren
  • LED-Leuchten nutzen
  • Energieffiziente Haushaltsgeräte nutzen
  • Smarte Beleuchtung & smarte Zwischenstecker nutzen
Wasser sparen
  • Wassersparende Sanitärobjekte & Armaturen nutzen
  • Regenwasser nutzen

Heizkosten sparen

Heizen

Willst Du Heizkosten sparen, musst Du nicht unbedingt alle Pullover übereinander anziehen oder gleich Deine ganze Heizungsanlage tauschen. Schon kleine Maßnahmen zur Dämmung oder der Wechsel eines Heizkörpers kann viel zum Energie sparen beitragen. Manchmal muss man aber auch richtig ran, wir zeigen Dir, wo es beim Heizkosten sparen drauf ankommt.

Richtig heizen & kleine Energiesparmaßnahmen

Der Grundsatz beim richtigen Heizen: Es sollte weder zu warm noch zu kalt sein. Ist es zu kalt, kostet es viel Energie und dauert lange bis die Räume warm sind, außerdem steigt die Gefahr von Schimmel. Wird zu viel geheizt, sinkt die Luftfeuchtigkeit und das Risiko für Erkältungen steigt. Zum richtigen Heizen gehört auch das richtige Lüften. So geht möglichst wenig Heizenergie verloren. In unseren Ratgebern haben wir Dir Tipps zum richtigen Heizen und zum richtigen Lüften zusammengestellt.

Kleinere Maßnahmen, große Wirkung. Die meisten kannst Du selbst vornehmen und das auch noch im Herbst oder Winter, wenn Du schnell etwas gegen hohe Heizkosten unternehmen willst. Heizungsrohre isolieren beispielsweise bringt einiges, viel mehr als die passende Rohrisolierung und Klebeband brauchst Du dafür aber nicht. Auch Rollladenkästen dämmen lohnt sich. Besonders in alten Gebäuden dringt hier oft kalte Luft ein. Alle 30 Jahre müssen Heizkörper getauscht werden, Sinn macht das aber sicherlich auch schon früher. Denn moderne Heizkörper sind nicht nur effizienter, sie nehmen auch weniger Platz weg. Die nicht mehr genutzten Heizkörpernischen kannst Du gleich zumauern, so hast Du eine Wärmebrücke weniger und kannst Energie sparen.

Teppichboden und Fußbodenheizung - optimale Grundlage für warme Füße

Heizen hat den größten Anteil am Energieverbrauch. Da ist es gut zu wissen, dass Teppichboden beim Energiesparen hilft - und zwar auf zweifache Weise.

  • Zum einen können die dichten Teppichfasern und der Teppichrücken bis zu 10 Prozent der Raumwärme zurückhalten, die bei glatten Böden abfließen würde.
  • Zum anderen fühlen sich Menschen in Räumen mit fußwarmem Teppichboden wohl, auch wenn das Thermometer 2 Grad weniger anzeigt.
In Wohnungen mit Teppichböden fällt es also leicht, die Zimmertemperatur niedriger einzustellen und es trotzdem wohlig warm zu haben. Je Grad Temperaturabsenkung sinken die Heizkosten um bis zu 6 Prozent.

Die Kombination von Teppichboden und Fußbodenheizung ist besonders energiesparend. Denn textile Bodenbeläge, die zum Verlegen über Fußbodenheizungen geeignet sind, geben die Wärme der Heizung rasch an die Raumluft weiter. In heizfreien Zeiten verhindern sie, dass der Boden völlig auskühlt. So bleibt das Wärmeempfinden angenehm und beim Übergang von der kalten zur warmen Jahreszeit lässt sich die Heizung früher ausstellen.

Energiesparhelfer Teppichboden Heizung

Thermostatventile

Thermostatventile gehören im Rahmen der Energieeinsparverordnung an jeden Raumheizkörper. Wer den Spareffekt von Thermostatventilen in der Heizperiode nutzen möchte, sollte schon jetzt vorsorgen und die Heizkörper entsprechend umrüsten.

Heizungsthermostatventile sind Einzelraumtemperaturregler. Da sie sehr empfindlich reagieren, kann eine kleine „Korrektur“ der eingestellten Raumlufttemperatur nach unten bereits erhebliche Einsparungen an Heizenergie bringen.

Das Verstellen um eine Zahl nach oben oder unten bringt bereits eine Temperaturveränderung von 4°C. Es ist wichtig, dass die Thermostatventile ungehindert von Raumluft umgeben sind, denn nur so funktionieren sie einwandfrei.

Mit Thermostatventilen ist es einfach, die optimale Temperatur zu erreichen. Bei einer mittleren Einstellung auf die Zahl 3 am Thermostatventil wird eine Raumtemperatur von etwa 20°C erreicht. Bei einer zusätzlichen Sonneneinstrahlung, z.B. in den Mittagsstunden, regelt das Ventil die Temperatur selbständig nach, sodass Heizenergie gespart werden kann.

Alle Anleitungen für die Energiesparmaßnahmen, findest Du hier.

Heizkörper tauschen

Keine Frage, Heizkörper sind sehr robust. Doch früher oder später ist auch hier mal ein Wechsel notwendig. Heizkörper austauschen ist eine ziemlich einfache Angelegenheit, da sie auf spezielle Konsolen gehängt werden. ...mehr

Fenster & Türen dämmen

Fenster und Türen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz Deines Hauses. Ein entscheidender Schritt dabei ist, die Fenster und Türen „winddicht“ zu bekommen. Mit gut abgedichteten Fenstern und Türen kannst Du Energie sparen und damit Heizkosten sparen. Mit kleinen Mitteln kannst Du Deine Fenster und Türen auch nachträglich dämmen.

  • Selbstklebende Dichtungen sind einfach anzuwenden und eine schnelle und effektive Lösung zum Einsparen von Energie und Heizkosten. Sie werden rundum in den Zargenfalz eingeklebt.
  • Kalte Luftströme an der Türunterseite können mit dem Ankleben einer Bürstendichtung am Türblatt verhindert werden.
  • Bodendichtungen arbeiten mit Magneten oder Druckfedern und sind die montageaufwendigsten Dichtungsvarianten. Bei geschlossener Tür schließen beide Varianten absolut dicht.

Sind Fenster oder Deine Haustür zu alt bringt auch eine nachträgliche Dämmung nichts mehr. Dann solltest Du Dir überlegen Fenster und Türen gegen moderne energieeffiziente Modelle zu tauschen. Das kostet erstmal mehr, lohnt sich aber auf Dauer. Denn moderne Fenster sind langlebiger, schützen besser vor Wärme & Kälte und helfen so beim Energie sparen.

Achte beim Kauf von neuen Fenstern und Haustüren auf die U-Werte – je kleiner der U-Wert, desto besser sind die Wärmedämmeigenschaften und damit die Energiesparmöglichkeiten.

  • Uw-Wert (DIN EN 10077): Der Uw-Wert beschreibt den Wärmeverlust durch ein Fenster oder eine Tür, gemessen in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2·K) von innen nach außen.
  • Ug-Wert (DIN EN 673): Während sich der Uw-Wert auf das komplette Fenster bezieht, beschreibt der Ug-Wert den Wärmeverlust durch das Glas.
  • Ud-Wert: Der Ud-Wert gibt den Wärmedurchgang für die komplette Tür an.

Welche Fenster & Haustür bei Dir passt, erfährst Du hier.

Dämmung

Ist Dein Haus nicht richtig gedämmt, geht viel Heizenergie über Außenwände und Decken verloren. Wenn Du also Energie sparen willst, liegt ein großer Hebel bei der Dämmung. Klar das ist vor allem interessant wenn Du gerade neu baust oder komplett sanierst, denn eine gute Dämmung von Fassade, Kellerdecke und Dachboden hilft Dir langfristig Energie zu sparen. Dachboden oder Kellerdecke kannst Du aber auch jederzeit nachträglich dämmen.

In unseren Ratgebern erfährst Du, was bei der Dämmung eines Hauses wichtig ist. Willst Du erstmal ermitteln, wo es bei Dir zieht und welche Maßnahmen bei Dir wichtig sind, kannst Du bei uns eine Thermografie-Messung beauftragen. Mit der Infrarotmessung lassen sich Wärmebrücken am Haus und nicht ausreichende Isolierung identifizieren. Wie Du die Kellerdecke dämmst, den Dachboden dämmst oder Deine Außenfassade, erfährst Du in unseren Anleitungen.

Zusätzlich mit Kamin heizen

Deine Heizung ist auf dem neusten Stand, Dein Haus ist gedämmt und auch sonst hast Du alles unternommen, um Energie zu sparen. Willst Du die Extrameile in Sachen Heizkosten sparen gehen, kannst Du überlegen, ob bei Dir ein Kamin reinpasst. Im Frühjahr und Herbst lohnt es sich, die Wärme von Kaminöfen als wirtschaftliche Zusatzheizung zu nutzen. Sie sorgen schnell für Wärme und entlasten ökonomisch die Hauptheizung. Ein Kaminofen speichert die Wärme – das heißt, der beheizte Raum kühlt nicht so schnell aus und ist gegebenfalls am nächsten Morgen noch warm.

Alles über Kaminöfen & die richtige Installation, findest Du bei uns.

Strom sparen

Zeit was zu tun und Deinen Stromverbrauch mal unter die Lupe zu nehmen, denn mit einfachen Mitteln lässt sich einiges sparen.

Stand-by-Verluste reduzieren

In einem 3 Personen Haushalt macht der Stand-by Stromverbrauch ca. 8 % der Stromrechnung aus. Der kommt zustande, wenn Geräte eigentlich ausgeschaltet sind, aber im Stand-by Modus beständig eine kleine Menge Strom verbrauchen. Das nennt man auch Stand-by-Verlust.

Der Grund für den Stand-by-Verlust liegt darin, dass Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Computer, Monitore und viele andere Geräte oft über keinen echten Netzschalter verfügen, der die Geräte komplett vom Stromnetz trennt. Andere Geräte versetzen sich nach einer gewissen Zeit selbst in einen Stand-by-Modus. Stand-by-Verluste können dann durch vollständiges Abschalten der Geräte verhindert werden. Steckdosenleisten zum Abschalten sind die optimale Lösung, um Geräte und Netzteile einfach und sicher vom Stromnetz zu trennen und wieder einzuschalten. Wenn mehrere Geräte an einer Steckdose angeschlossen sind (bspw. Computer und alle Peripheriegeräte), lohnt sich der Einsatz von Master-Slave-Steckdosenleisten.

LED Beleuchtung

Auch bei Deiner Beleuchtung kannst Du Energie sparen. Tausche Deine Glühlampen gegen LED Lampen. Denn die sind effizient, langlebig und verbrauchen deutlich weniger Strom, um die gleiche Menge Licht zu erzeugen. Achte bei der Wahl Deines Leuchtmittels auf die Lichtstromangabe Lumen. Sie gibt an, wie hell ein Leuchtmittel ist. Wenn Du einen Ersatz für eine 60-Watt-Glühlampe brauchst, solltest Du zu einer LED-Lampe mit 810 Lumen greifen.

Mit LED Streifen kannst Du auch für indirekte Beleuchtung in Deiner Wohnung aber auch auf der Terrasse oder im Garten sorgen, auch so sparst Du Strom. In unserem Ratgeber haben wir LED Streifen Ideen für Dich zusammengestellt.

Produkt-Highlight

LED Lampe A60 klar E27/7W(60W) 806 lm 2700 K warmweiß
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4,95 € / ST
Produktdatenblatt

Energiesparende Haushaltsgeräte

Ein großer Hebel, um Strom zu sparen, sind energieeffiziente Haushaltsgeräte. Planst Du also einen neuen Kühlschrank, Geschirrspüler Trockner oder eine neue Waschmaschine zu kaufen, achte auf das Energieeffizienzlabel. Das wurde von der EU überarbeitet und ist jetzt aufgeteilt in die Klassen A-G. Auf den Labels findest Du auch viele Informationen zum Wasserverbrauch sowie zum Stromverbrauch. Achte beim Neukauf auch immer darauf, dass die Dimension Deiner Haushaltsgeräte stimmt. Wohnst Du alleine reicht auch ein kleiner Kühlschrank oder eine kleiner Waschmaschine.

Alles zu den Neuerungen der Energieeffizienzklasse erklären wir Dir hier.

Wasser sparen

Der dritte Posten Deiner Energieausgaben: Dein Wasserverbrauch. Vor allem beim Toilettengang kommt da ganz schön was zusammen. Dagegen kannst Du was tun, denn WC's aber auch Armaturen gibts in wassersparenden Versionen. Außerdem kannst Du durch Regenwassernutzung Deinen Frischwasserverbrauch erheblich reduzieren.

Wassersparende Sanitärobjekte & Armaturen

Toilettenspülung – hier kannst Du am meisten sparen. Alte WCs haben oft riesige Spülkästen, die mehr als 9 Liter pro Spülgang verbrauchen. Installierst Du ein Spülkastengewicht verringert sich die verbrauchte Wassermenge. Denn sie sorgen dafür, dass nur so lange Wasser läuft, wie die Spültaste gedrückt gehalten wird. Das macht Sinn, denn beim Abspülen von Urin werden z. B. nur 3 Liter benötigt. Eine manuelle Wasserstopp-Taste ist bei neueren WC-Installationen oftmals inklusive und hilft so automatisch beim Wassersparen! Moderne WC's gibt's auch mit wassersparender Spültechnik, modernisierst Du Dein Bad, lohnt sich die Anschaffung.

wasserspartipps

Beim Duschen geht oft eine große Wassermenge ungenutzt verloren. Durch die Montage eines Duschstops kann der Wasserstrahl, z. B. beim Einseifen, einfach unterbrochen werden. Die eingestellte Wassertemperatur bleibt dabei erhalten. Durch das Auswechseln des Brausekopfes gegen eine Spardusche lassen sich bis zu 50 % Wasser einsparen, das sind ca. 2.000 bis 6.000 Liter pro Person und Jahr!

Wasser sparen mit Einhebelarmaturen : Mit Einhebelarmaturen, also Wasserhähnen, die das Zu- und Aufdrehen von warmem und kaltem Wasser in einer Armatur verbinden, wird die richtige Wassertemperatur schneller erreicht. Dadurch sind diese wesentlich wassersparender als Zweigriffarmaturen, bei denen das Warm- und Kaltwasser einzeln auf- und zugedreht werden muss.

Regenwasser nutzen

Was da von oben kommt, kannst Du für Dich nutzen. Mit einem Regenwassertank und einem Hauswasserwerk kannst Du nicht nur Deinen Garten bewässern, sondern auch Deine WC Spülungen und die Waschmaschine betreiben. Insgesamt kannst Du mit der Anlage 50 % Deines Wasserbedarfs mit Regenwasser abdecken. Und das täglich! Dadurch sparst Du natürlich einiges an Frischwasser.

So viel Trinkwasser sparst Du durchschnittlich pro Tag und Person ein:

Wasser sparen

Hinweis

Bau und Betrieb einer Regenwassernutzungsanlage werden grundsätzlich nicht untersagt, wenn die Anlage den einschlägigen Vorschriften, wie beispielsweise der DIN-Norm entspricht. Informiere Dich bei Deiner zuständigen Baubehörde.

Erfahre hier alles zum Thema Regenwasser nutzen.
smart home eingliederung abstand v1 oben

Energie sparen & Strom sparen mit Smart Home

Energie sparen geht auch smart, nämlich mit Smart Home Geräten. Mithilfe eines Gateways und den entsprechenden Geräten sparst Du Strom und Heizenergie. Smarte Steckdosen helfen Dir Geräte abzuschalten, wenn Du sie nicht mehr brauchst. Smarte Leuchtmittel in Verbindung mit Bewegungsmeldern schalten nur noch da das Licht an, wo Du es brauchst. Smarte Heizungsthermostate heizen Deine Räume immer genau so, wie es energieffizient und für Dich angenehm ist.

Wie Du konkret Strom und Heizenergie mit Smart Home sparen kannst, erfährst Du hier.
smart home eingliederung abstand v1 unten

Energiespartipps

Selbst wenn Du richtig energieeffizient ausgestattet bist, gibt's immer noch Energiesparpotenzial. Denn auch Deine Nutzung der Geräte entscheidet am Ende über die Höhe Deiner Energiekosten. Energie sparen startet also bei Dir und wir haben ein paar Tipps für Dich:

  • Wasser kochst Du am besten mit dem Wasserkocher. Erhitze dabei nur so viel Wasser wie Du auch wirklich brauchst, das verbraucht keine unnötige Energie.
  • Check bei Deiner Kleidung vor dem Waschen die Etiketten. Viele Kleidungsstücke brauchen keine hohen Temperaturen. Meistens sind schon 30 Grad ausreichend.
  • Lüfte getragene Kleidung aus, dann kannst Du sie ruhig nochmal tragen. Denn umso sparsamer Du sie wäschst umso länger hält Deine Kleidung & Du verbrauchst gleichzeitig weniger Wasser und Strom.
  • Lass Deine Spülmaschine erst laufen, wenn sie richtig voll ist.
  • Taue regelmäßig Deine Gefriertruhe ab & öffne sie immer nur kurz, wenn Du etwas herausholst.

Willst Du beim Energie sparen auch nachhaltig unterwegs sein, dann steig doch auf Ökostrom um.

Energiespar-Glossar

Unser Energieglossar räumt auf in Sachen Fachchinesisch und hilft Dir, die komplexen technischen Begriffe aus der Welt der Dämmung, Isolierung und Co. zu verstehen.

Die Aufsparrendämmung erfolgt oberhalb der Sparren, also auf dem Dach. Diese Art der Dachdämmung lohnt sich am ehesten, wenn das Dach neu eingedeckt werden soll. Vorteile dieser Variante sind sehr gute Dämmeigenschaften und keinerlei Wohnraumverluste. Da die äußere Dämmung starken Temperaturwechseln ausgesetzt ist, sollte darauf geachtet werden, dass das Dämmmaterial dimensionsstabil ist, um eine Bildung von Rissen zu vermeiden.

Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt (Brennwert) des eingesetzten Brennstoffes nahezu vollständig nutzt. Brennwertkessel nutzen auch die Kondensationswärme (= latente Wärme) des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes (und in geringerem Maße sonstiger Dämpfe) zur Wärmebereitstellung, anders als konventionelle Heizkessel, bei denen beim Verbrennen von Gas ein Verlust latenter Wärme von etwa 11 Prozent, beim Verbrennen von Heizöl EL etwa 6 Prozent entsteht.

Eine Dampfbremse soll das Eindringen von Wasserdampf aus der Raumluft in ein Bauteil erschweren, damit innerhalb des Bauteils kein schädliches Tauwasser entsteht. Dazu muss die Dampfbremse unbedingt auf der Warmseite -also i.d.R. raumseits- des Bauteils eingebaut werden.
Im Gegensatz zur Dampfsperre soll die Dampfbremse die Wasserdampfdiffusion nicht vollständig unterbinden. Dadurch kann (durch eine undichte Stelle) eingedrungenes Wasser wieder verdunsten, was bei einer Dampfsperre kaum möglich ist.

Einfache Dampfbremsen bestehen meist aus dickeren Plastikfolien. 'Intelligente' Dampfbremsen können ihre Durchlässigkeit in Abhängigkeit der vorherrschenden Luftfeuchtigkeit ändern. Damit erschweren Sie das Eindringen von Feuchtigkeit im Winter und begünstigen das Austrocknen im Sommer.

Dieser Begriff wird oft für Dampfbremsen gebraucht. Korrekterweise gilt er aber nur für Materialien, welche die Bauteile tatsächlich vollständig vor dem Eindringen von Wasserdampf (Dampfdiffusion) schützen. Gemeint sind hier vor allem Materialien aus Aluminium, Kupfer oder Glas.

Die Energieeffizienz gibt an, wie hoch der Energieaufwand ist, um einen festgelegten Nutzen zu erzielen. Je weniger Energie einem Gebäude zur Verfügung gestellt werden muss, um eine gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, desto höher ist dessen Effizenz.

Das Energieausweis-Vorlage-Gesetz (letztgültige Fassung 2012) regelt die Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises. Zwar unterliegen Bau- und Energiegesetze in Österreich der Landesgesetzgebung, die Bundesländer einigten sich jedoch auf weitestgehend einheitliche Standards.

Bei einem Dichtheitstest wird die Luftdichtheit eines Gebäudes geprüft. Dazu wird ein Gebläse in eine Außentür oder ein Außenfenster eingebaut. Mit dem Ventilator wird ein leichter Über- bzw. Unterdruck erzeugt und die Luftmenge gemessen, die dabei ausströmt bzw. eingeblasen wird.
Daneben können mit weiteren Messgeräten (Anemometer, Thermographiekamera) oder durch den Einsatz von „Theaternebel“ Leckagen und Undichtigkeiten in der Gebäudehülle festgestellt werden.

Als Mineralwolle werden Dämmstoffe aus Glaswolle und Steinwolle bezeichnet. Mineralwolle ist ein besonders wirksamer, nichtbrennbarer Dämmstoff. Er ist vielseitig einsetzbar vom Keller bis zum Dach.

Bei wasserdampfdurchlässigen, diffusionsoffenen Baustoffen diffundiert Wasserdampf durch das Bauteil von der warmen Innenwand zur kalten Außenwand. An dem Punkt an oder in der Wand, an dem die Bauteiltemperatur unter eine gewisse Schwelle sinkt, kondensiert der Wasserdampf zu Wasser. Hier liegt der Taupunkt.

Kondensiertes Wasser kann das Bauteil durchnässen und dadurch die Wärmedämmwirkung beeinträchtigen. Außerdem steigt die Schimmelgefahr.

Von außen gut gedämmte Wände verlagern den Taupunkt in die Dämmebene, wodurch der Bauteildurchnässung und Schimmelgefahr entgegengewirkt wird.

Die Thermografie, auch Thermographie ist ein bildgebendes Verfahren zur Anzeige der Oberflächentemperatur von Objekten. Dabei wird die Intensität der Infrarotstrahlung, die von einem Punkt ausgeht, als Maß für dessen Temperatur gedeutet. Thermografische Verfahren werden sowohl von außen als auch von innen zur Anzeige von energetischen Verlusten und Feuchtigkeitsschäden an Gebäudehüllen angezeigt. Eine besondere Bedeutung spielen hier das Aufspüren von Wärmebrücken und Baumängeln.

Eine Unterspannbahn ist ein flächiges Bauteil, das bei Steildächern unterhalb einer wasserableitenden Dachdeckung angeordnet wird. Sie dient dazu, Flugschnee oder Regen, der vom Wind unter die Eindeckung geblasen wird, nach unten abzuleiten. Im Gegensatz zur Unterdeckbahn, welche auf einer dimensionsstabilen Unterlage aufliegt, wird sie frei zwischen den Sparren gespannt.

Die Untersparrendämmung ist die perfekte Ergänzung einer Zwischensparrendämmung. Reicht bei einer Zwischensparrendämmung die Höhe der Sparren für die gewünschte Dämmdicke nicht aus, lässt sie sich leicht mit einer Untersparrendämmung kombinieren. Das steigert die Energieeffizienz einer Zwischensparrendämmung nochmals um bis zu 25 Prozent. Weiterer Vorteil: Die Untersparrendämmung reduziert Wärmebrücken im Bereich der Sparren, deren Holz eine drei- bis viermal höhere Wärmeleitfähigkeit aufweist wie der Dämmstoff zwischen den Sparren.

Der Wärmedurchgangskoeffizient (in der Bauphysik früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmestrom von einem Fluid (ein Gas oder eine Flüssigkeit) durch einen festen Körper (etwa eine Wand) in ein zweites Fluid aufgrund eines Temperaturunterschiedes zwischen den Fluiden. Im Fall einer ebenen Wand gibt er den Wärmestrom (Wärmeenergie pro Zeit) je Fläche der Wand und je Kelvin Temperaturunterschied der beiden Fluide an. Seine SI-Einheit ist daher W/(m²·K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin). Als Formelzeichen wird U (vor allem im Bauwesen) verwendet. Der Wärmedurchgangskoeffizient ist abhängig von den Wärmeübergangskoeffizienten zwischen dem festen Körper und den Fluiden sowie der Wärmeleitfähigkeit und Geometrie des festen Körpers.

Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er wird im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und Dicke der verwendeten Materialien bestimmt, aber auch durch die Wärmestrahlung und Konvektion an den Oberflächen.

Eine Wärmebrücke (oft umgangssprachlich als Kältebrücke bezeichnet) ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die angrenzenden Bauteile.

Im Bereich von Wärmebrücken sinkt bei niedrigen Außentemperaturen die raumseitige Oberflächentemperatur von Bauteilen stärker ab als in den "Normalbereichen". Bei Unterschreiten der Taupunkttemperatur fällt Tauwasser (Kondenswasser) aus. An Wärmebrücken besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Diese tritt nicht erst bei Tauwasserausfall, sondern bereits bei einer (durch die Oberflächentemperatur bedingten) relativen Luftfeuchte von 80 % an der Bauteiloberfläche auf (div. Schimmelpilze bereits bei 70 %). Aufgrund des inneren Wärmeübergangswiderstandes der Wand kann das bereits bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 % der Raumluft der Fall sein. Wärmebrücken führen zu höherem Transmissionswärmeverlust und damit zu höherem Heizwärmebedarf/Heizkosten.

Am besten werden Wärmebrücken durch den Einsatz von Thermografieverfahren erkannt.

System zur Dämmung von Außenwänden, bei dem Dämmmaterial, Putzträger und Außenputz eine Einheit bilden.

Der Wärmedurchlasswiderstand (R), füher 1/Λ, wird in m²K/W gemessen und ergibt sich aus der Schichtdicke des Materials (d), geteilt durch die Wärmeleitfähigkeit (λ) => R = d/λ.

Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität von Dämmstoffen. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft des Baustoffs.

Bei der Wärmeschutzverglasung ist eine der Glasscheiben mit einer hauchdünnen unsichtbaren Silberschicht bedampft. So gelangt Wärme von außen hinein und kann nicht mehr entweichen. Wärmeschutzverglasung hat einen dreimal besseren Wärmeschutz als Isolierverglasungen.

Als Wasserdampfdiffusion bezeichnet man die Eigenbewegung des Wasserdampfes durch Bau- und Dämmstoffe hindurch. Triebkraft hierfür sind unterschiedliche Wasserdampfdrücke auf den beiden Seiten eines Bauteils. Der in der Luft enthaltene Wasserdampf wandert von der Seite des höheren Dampfdrucks in Richtung des Druckgefälles. Der Wasserdampfdruck ist von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit abhängig.

Bei der Zwischensparrendämmung werden die Räume zwischen den Sparren vollständig mit Dämmstoff gefüllt. Zum System gehört weiterhin eine luftdicht verklebte Dampfbremsfolie, welche den Dämmstoff vor Dampfdiffusion aus dem Innenraum schützt.

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