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Streichen

Es werde bunt. Streiche Deine Wände nach Deinem Geschmack. Hier erfährst Du, welche Farbe zu Dir passt. Dann kann's losgehen: grundieren, streichen, kreativ sein!

Lesezeit 5 min. Wandfarben & Putze im Shop

Wände vorbereiten und grundieren

Bevor es losgehen kann, solltest Du den Untergrund analysieren, Mängel und Flecken beseitigen und alles was nicht gestrichen werden soll vor Farbspritzern schützen:

  • Sockelkanten, Fußleisten, Fenster- und Türrahmen mit Kreppband abkleben.
  • Lichtschalter und Steckdosen abschrauben und die Öffnungen zukleben.
  • Boden und Möbelstücke schützt Du am besten mit Malervlies und Abdeckfolie.

Mehr dazu erfährst Du im Ratgeber „Wände gestalten“ unter dem Kapitel Wände vorbereiten.

Klebebänder Zu den Artikeln Abdeckfolien & Abdeckpapier Zu den Artikeln
waende grundieren

Für gute Farbergebnisse empfehlen wir grundsätzlich eine Grundierung. Die Vorteile dafür liegen klar auf der Hand:

  • sie schafft einen leicht aufgerauten, griffigen Untergrund,
  • sie sorgt für eine optimale Haftung der Wandfarbe,
  • sie ist atmungsaktiv, geruchsneutral und leicht zu verarbeiten.
Wie Du Deine Wände fachgerecht grundierst erfährst Du im Ratgeber „Wände gestalten“ unter dem Kapitel Wände grundieren.

Grundierungen Wand Zu den Artikeln

Welche Wandfarbe ist die Richtige?

welche wandfarbe ist die richtige

Willst Du Deine Wände einfach nur streichen und einen neuen Look verpassen oder muss Deine neue Wandfarbe als Problemlöser funktionieren?

Es gibt Spezialfarben, mit denen Du Pilzen, Schimmel, Nikotin und Co. zu Laibe rücken kannst, ohne gleich die Wand einzureißen. Diese Farben sind ausschließlich in Weiß erhältlich, können aber im Farbmischcenter im Wunschfarbton abgemischt werden.

Problem Problemlöser
Schimmelbefall
  • Desinfektion mit Schimmelentferner
  • Schutzanstrich mit Anti-Schimmel-Farbe oder Wandfarbe in Kombination mit Anti-Schimmel-Zusatz
Nikotin-, Ruß-, Fett- und Wasserflecken
  • Vorbehandlung mit Sicherheits-Tiefengrund
  • hoch deckender Anstrich mit Isoliersperre
Schlecht tapezierbare Flächen
  • Vorbehandlung mit Acryl-Tiefengrund
  • Anstrich mit Flüssige Raufaser
Trockenbauflächen
  • Anstrich mit Trockenbaufarbe (keine Grundierung notwendig)
strapazierte Wände
  • Vorbehandlung mit Acryl-Tiefengrund
  • extrem robuster Anstrich mit Prokeran
Wandfarben weiß Zu den Artikeln

Qualitätskriterien von Wandfarben

Welche Farbe ist die richtige zur perfekten Umsetzung Deines Projekts? Um Dir die Wahl zu erleichtern, gibt es genormte Qualitätsindikatoren, die eine verbindliche Aussage über den Glanzgrad, das Kontrastverhältnis und die Nassabriebbeständigkeit treffen. Alle unsere Innenwandfarben entsprechen der Norm DIN EN 13300, die eben diese wichtigen Mindestanforderungen für Kunststoffdispersionsfarben zur Gestaltung von Innenräumen festsetzt und typisiert.

Die DIN EN 13300 ersetzt die Norm DIN 53778 und definiert die vertrauten Kriterien neu. Dabei werden zum einen die Beständigkeit gegen Verschmutzung, die Oberflächenoptik/Glanzgrade sowie das optimale Deckvermögen in Verbindung mit der Ergiebigkeit festgeschrieben. Diese Qualitätskriterien ermöglichen es Dir, die verschiedenen Produkte untereinander zu vergleichen und die ideale Farbe für Dein Projekt auszuwählen.

Nassabriebbeständigkeit nach DIN EN 13 300

Die Nassabriebbeständigkeit liefert Dir die Information, wie hoch die Beständigkeit der farbigen Beschichtung gegen Verschmutzung ist. Diese Eigenschaft wird in der DIN EN 13300 in Klassen von 1 bis 5 eingeteilt (Klasse 1 = höchste Qualität). Mit dieser Norm wird sichergestellt, dass Innenbeschichtungen mit Dispersionsfarben bestimmten Güteanforderungen entsprechen wie etwa der Scheuer- oder Waschbeständigkeit. Folgende Tabelle gibt Aufschluss über die Nassabriebbeständigkeit der verschiedenen Klassen von Innenwandfarben.

Einteilung Nassabrieb/Hübe
Klasse 1 < 5 μm bei 200 Hub
Klasse 2 ≥ 5 μm bis 20 μm bei 200 Hub
Klasse 3 ≥ 20 μm bis 70 μm bei 200 Hub
Klasse 4 70μm bei 40 Hub
Klasse 5 ≥ 70 μm bei 40 Hub

Glanzgrad nach DIN EN 13 300

Wie hätten Sie’s denn gern? Glänzend oder doch lieber klassisch matt? Mit dem sogenannten Glanzgrad perfektionieren Sie die Optik Ihres Anstrichs und geben Ihrem Projekt den letzten Schliff. Die Norm DIN EN 13300 klassifiziert die Glanzgrade von Innendispersionsfarben mit den Attributen „glänzend“, „mittlerer Glanz“, „matt“ und „stumpfmatt“ – perfekt für Ihren individuellen Wunschanstrich. Allerdings sollten Sie bei der Auswahl bedenken, dass Ihr Glanzergebnis von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird wie beispielsweise einer glatten oder strukturierten Oberfläche. Folgende Übersicht gibt Aufschluss über die vier verfügbaren Glanzgrade.

Bezeichnung Messwinkel Reflektometerwert
glänzend 60° c60
mittlerer Glanz 60°
85°
< 60
≥ 10
matt 85° < 10
stumpfmatt 85° < 5

Deckvermögen nach DIN EN 13 300

Mit dem Kontrastverhältnis wird das Deckvermögen der einzelnen Farben angegeben. Nach der DIN EN 13300 gliedert sich das Kontrastverhältnis in die Klassen 1 bis 4 (Klasse 1 = höchste Qualität). Diese sind immer in Verbindung mit der Ergiebigkeit in m2/Liter angegeben. Somit wird neben dem Nassabrieb ein weiteres Qualitätskriterium für Innenwandfarben gesetzt.

Klasse Ergiebigkeit in m2/Liter
Klasse 1 ≥ 99,5
Klasse 2 ≥ 98 bis < 99,5
Klasse 3 ≥ 95 bis < 98
Klasse 4 < 95

Willst Du es eher warm und kuschelig oder kühl und modern? HORNBACH bietet ein kreatives, vielseitiges Farbenprogramm.

Von streichfertigen Wandfarben bis zu außergewöhnlichen Struktur- und Efecktfarben, die wie Holz- oder Steinflächen aussehen, ist alles dabei. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Hier unsere Marken-Empfehlungen:

Wandfarben bunt und kreativ Zu den Artikeln

Gut zu wissen

Latexfarben gehören zu den Dispersionsfarben und sind aufgrund der höheren Anteile an Bindemitteln sehr strapazierfähig. Sie sind auch in seidenglänzend und hochglänzend erhältlich.

Der durchgetrocknete Anstrich ist sogar scheuerbeständig, sodass Flecken einfach mit Wasser abgewaschen werden können. Auch sie können selbstverständlich im Wunschfarbton abgemischt werden.

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Saubere Kanten und gerade Linien streichen

Wände einfarbig Streichen kann jeder. Soll die Wand mehrfarbig gestrichen werden, musst Du sie entsprechend abkleben. Um saubere Übergänge zwischen Wänden und verschiedenfarbigen Flächen hin zu bekommen, sollten ein paar Regeln beachtet werden, damit die Kanten und Linien nicht ausfransen.

Das A und O beim Entfernen der Klebebänder:
Langsam und unmittelbar nach dem Streichen abziehen. Ist die Farbe angetrocknet, kann sie sich beim Abziehen lösen.

Beginne immer mit der helleren Farbe und lass die Fläche nach dem Streichen trocknen. Klebe dann die Kante auf dem getrockneten Wandabschnitt mit Klebeband ab und drücke es fest an.

Streiche die äußere Klebekannte mit dem gleichen Farbton, mit der Du die erste Fläche gestrichen hast, um den Leerraum zwischen Klebeband und Wand abzudichten. So kann keine Farbe unter das Klebeband laufen. Dann kannst du die zweite Fläche mit der dunkleren Wandfarbe streichen.

Wenn kein Raum zum Abkleben ist, brauchst Du eine ruhige Hand und einen Flächenstreicher. Da die Borsten von diesem Pinsel sehr fest sind, fransen die Linien beim Streichen nicht aus. Am besten funktioniert das, wenn Du Dich Stück für Stück vorarbeitest.

saubere kanten streichen
Klebebänder Zu den Artikeln

Das richtige Klebeband wählen

Verwende ausschließlich Malerklebeband. Andere Klebebänder wie z. B. Paketklebeband, das zufällig im Haushalt zu finden ist, eignet sich nicht für Malerabeiten an Wand und Decke! Oft enthält die Klebefläche Verdünnungsmittel, die mit Deiner Wandfarbe reagieren kann. Zudem lassen sich herkömmliche Klebebänder aus Kunststoff nicht so einfach wieder entfernen, da sie entweder beim Abziehen einreißen oder Kleberückstände hinterlassen.

Malerklebebänder speziell fürs Malern, Lackieren und Streichen entwickelt. Sie sind flexibel, passen sich dem Untergrund weitgehend an und enthalten keine Inhaltstoffe, mit denen die Farbe reagieren könnte. Nach getaner Arbeit kannst Du das Klebeband einfach abziehen.

Pinsel oder Roller – Welches Werkzeug für was?

Wenn Du Farbe und Grundierung gewählt hast, brauchst Du das richtige Malerwerkzeug: Pinsel, Roller, Klebebänder & Co. Aber welchen Pinsel benutzt man für was? Und wann verwendet man lieber einen Roller?

Als Faustregel gilt:
Je größer die zu streichende Fläche, desto größer der Walzendurchmesser.
Farbroller & Farbwalzen Zu den Artikeln Pinsel & Bürsten Zu den Artikeln

Wunschfarbe selbst mischen oder mischen lassen?

wunschfarbe mischen

Weiße Dispersionsfarben kannst Du mit Abtönfarben auf den gewünschten Farbton mischen. Diese Abtönfarben sind Volltonfarben, die in stark pigmentierten Farbtönen in die weiße Grundfarbe eingemischt werden.

Beim Abtönen der Dispersionsfarbe sind Farbtonkarten oder Farbfächer unerlässlich. Hier wird der Farbton ausgewählt und dann mit der passenden, meist viel kräftiger gefärbten Abtönfarbe in einem bestimmten Mengenverhältnis gemischt.

Die Farbe mischt Du direkt im Farbeimer. Sie muss gründlich gerührt werden, um keine Farbschlieren zu bekommen.

Trage eine kleine Fläche des Farbtons auf der Wand auf und beurteile das Ergebnis nach dem Trocknen der Farbe. So kannst Du bei Bedarf das Mischungsverhältnis korrigieren.

Du kannst Deinen Wunschton auch im Farbmischcenter mischen – online und in jedem HORNBACH Markt.

Mit dem Farbcode im jeweiligen Farbtonfächer kann jederzeit eine neue Menge des Farbtons angemischt werden. So musst Du nicht unnötig viel Farbe auf Vorrat mischen, sondern besorgst Dir den Farbton so, als stünde er als fertige Farbe im Verkaufsregal.

Wandfarben & Putze mischen lassen Zu den Artikeln
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Farbmischservice

Ob Wandfarbe, Lack oder Lasur: Misch' Dir einfach Deine eigene Farbe! So einfach geht's:

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Farbtonfächerverleih

Mit dem Farbtonfächerverleih kannst Du das ganze Spektrum an Farben ausleihen. Hier findest Du alle Infos zum Verleihservice.

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