Garten im Herbst: Was ist zu tun?

Auch wenn Dir tagsüber die Sonne noch in den Nacken scheint, die Nächte werden schon kürzer und kälter. Der Winter kommt.

Was es in Deinem Garten im Herbst zu tun gibt?

  • Bereite Deinen Garten auf den Winter vor.
  • Pflanze Kaltkeimer ein, damit es im Frühjahr direkt gut los geht.

Rasenpflege im Herbst

Der Herbst ist nicht die Lieblingsjahreszeit des Rasens. Kältere Temperaturen, weniger Sonne, Nässe: Alles Faktoren, die den Gräsern zu schaffen machen. Deshalb braucht der grüne Teppich jetzt eine besondere Pflege:

  • Laub rechen

    Herbstlaub entfernen:
    Laub auf Deinem Rasen stört die Lichtaufnahme der Gräser. Zudem fühlt sich Moos darunter pudelwohl. Harke oder reche deshalb das Laub einmal wöchentlich vom Rasen ab. Du kannst das Laub auch mit einem hoch eingestellten Rasenmäher mit Fangkorb entfernen oder Laubsauger und Laubbläser verwenden. Die Blätter werden dabei zerhackt und mit stickstoffreichem Rasenschnitt gemischt. In dieser Form verrottet es schneller, wenn Du das Schnittgut kompostierst.

  • Vertikutieren 2

    Rasen vertikutieren:

    Noch einmal durchatmen vor dem harten Winter! Vertikutieren heißt belüften. Von September bis Mitte Oktober kann der Rasen noch einmal vertikutiert werden, um den Boden von Rasenfilz, Moos und Unkräutern zu befreien. Geeignete Rasenlüfter und Vertikutierer findest Du hier. Mach das aber nicht zu spät. Die Graspflanzen brauchen vor dem Winter noch Zeit, um sich zu erholen und die Lücken zu schließen. Eine Düngung hilft bei der Regeneration.

  • rasen duengen wagen

    Herbstrasendünger & Herbstrasensamen ausbringen:

    Wenn Sommerhitze und Trockenheit deutliche Spuren bei Deinem Rasen hinterlassen haben, kannst Du die Lücken mit speziellen Herbstrasensamen wieder schließen. Einfach nach dem Vertikutieren aussäen und schauen, dass die Fläche bis zur Keimung feucht bleibt.
    Gib Deinem Rasen (ca. ab Mitte Oktober) Nährstoffe, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Was die Graspflanzen jetzt brauchen, steckt in speziellen Herbstrasendüngern. Herbstdünger sind kaliumbetonte Dünger. Kalium schützt die Pflanzenzellen vor Frost und Krankheiten. Die Gräser können quasi Kraft tanken, damit sie im Frühjahr schneller wieder grün werden.

  • Gartenpflege Herbst Rasenmäher

    Rasen noch einmal mähen:

    Mähe den Rasen mit einem geeigneten Rasenmäher zum Saisonende noch einmal. Aber nicht tiefer als fünf Zentimeter. Ab Ende Oktober / Anfang November ist es in der Regel so kühl, dass die Gräser kaum noch wachsen. Längere Blätter nutzen das wenige Licht im Herbst aus und können sich besser gegen Moos und Unkräuter behaupten.

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Rasen anlegen im Herbst

Wusstest Du, dass der Herbst die beste Zeit zum Rasen neu anlegen ist? Niedrigere Temperaturen und mehr Niederschlag erleichtern Keimung und Wachstum der jungen Rasengräser. Außerdem wird der Rasen über den Winter weniger betreten und belastet, sodass er in Ruhe anwachsen kann und im Frühling umso grüner austreibt!

Garten im Herbst vorbereiten

Im Herbst steht so einiges an Gartenarbeit an, bevor sich der Winter blicken lässt. Bereite Deinen Garten vor, indem Du

  • das Laub zusammenrechst,
  • die Hecken schneidest,
  • die Obstbäume schneidest,
  • das Unkraut entfernst,
  • das Gemüse und Obst erntest,
  • den Boden auflockerst,
  • den Teich pflegst und
  • Rückzugsorte für Nützlinge schaffst.
Du brauchst mehr Infos zu diesen Punkten? Kriegst Du!

Laub im Herbst abharken

Täglich grüßt der Gartenrechen: Das Herbstlaub steht Bäumen und Sträuchern zwar ausgezeichnet, auf dem Boden kann es allerdings Schaden anrichten. Deshalb gehört das Laubrechen zu den häufigsten Aufgaben im herbstlichen Garten.

Befreie Pflanzen, die im Herbst blühen und fruchten, von Herbstlaub. Vor allem Dein Rasen verträgt sich nicht gut mit dem Laub: Die Gräser können weniger Licht aufnehmen, Moos dagegen gewinnt die Überhand.

Herbstlaub kann auch nützlich sein!

Unterdrückt das Laub weder Blumen noch Rasen, ist eine gut 10 cm dicke Laubschicht erlaubt. Das Herbstlaub ist unter z. B. Bäumen und Sträuchern eine praktische Mulchschicht und dient als natürlicher Kälteschutz.

Herbstlaub

Herbstlaub als Rückzugsort für Igel

Wenn Du Igel und Insekten glücklich machen willst, pack in eine Ecke Deines Gartens einen ordentlichen Laubhaufen. Dort können sie die kalte Jahreszeit gut isoliert überstehen. Im Frühjahr bauen kleine Helfer das Laub ab und wandeln es in Humus um.

Hecken im Herbst schneiden

Jetzt im Herbst heißt es: Ran an die Hecke! Du kannst Deine Hecke ab Oktober radikal zurückschneiden oder sogar auf Stock setzen.

Das ist manchmal auch dringend nötig, denn ein Heckenschnitt regt immer zu neuem Wachstum an. Wie Du Deine Hecke schneiden musst, hängt von der Art und dem Alter der Pflanze ab.

  • Junge frei wachsende Hecken brauchen keinen Formschnitt, doch das Einkürzen langer Triebe fördert natürlich einen buschigen Wuchs. Junge formale Hecken müssen durch den Formschnitt in der gewünschten Höhe gehalten werden.
  • Bei immergrünen Hecken müssen in den ersten Jahren nur die Seitentriebe etwas gekürzt werden. Die Haupt- und Leittriebe lässt man bis zur Wunschhöhe der Hecke.
  • Ältere frei wachsende Hecken sollten erst geschnitten werden, wenn sie zu groß sind oder sehr unordentlich aussehen. Ältere formale Hecken müssen durch regelmäßigen Schnitt in Form gehalten werden. Dadurch bleiben sie dicht und sehen üppig aus.

Obstbaumschnitt im Herbst

Äpfel, Birnen, Kirschen – Du träumst von einer reichen Obsternte? Grundlage dafür ist ein Rückschnitt Deiner Obstbäume. Bei vielen Obstsorten gilt: Der richtige Zeitraum für den Obstbaumschnitt startet im späten Herbst, wenn die Blätter gefallen sind. Der Obstbaumschnitt sollte in der Regel in der Ruhephase stattfinden, also ab November bis spätestens Ende März.

Die Ziele sind klar!

Dein Obstbaum soll viele Früchte tragen und die Ernte für Dich möglichst einfach sein. Auf lange Sicht musst Du Deinen Obstbaum nur noch selten schneiden.

Entferne im späten Herbst die Wasserschosse. Jetzt ist auch die richtige Zeit für einen Kronen-Erziehungsschnitt. Du kannst die Krone Deines Obstbaums zu einer Spindel erziehen, das bietet sich vor allem bei kleinen Gärten an. Oder Du setzt auf eine Rundkrone, das findest Du oft auf Streuobstwiesen.
Nutze für den Obstbaumschnitt im Herbst eine ordentlich geschliffene Schere. Du tust Dir damit nicht nur beim Schneiden leichter, Du minimierst auch die Gefahr einer Infektion.

Ausnahmen von der Obstbaum-Regel

Diese Faustregel greift allerdings nicht bei allen Sorten. Die Kirsche schneidest Du z. B. im Sommer nach der Ernte zurück. Um Pfirsiche kümmerst Du Dich entweder gleich nach der Ernte oder im Frühjahr, kurz bevor es mit der Blüte los geht. Damit Du genau weißt, wann Du welchen Obstbaum schneiden musst, haben wir einen Schnittkalender (PDF, 4 669 KB) für Dich.

Unkraut und Abgestorbenes entfernen

Kümmere Dich im Herbst noch mal mit Leidenschaft ums Unkraut. Schneide vergilbte und bereits abgestorbene Blätter, die an Stauden oder Rosen hängen, ab und bring sie gleich auf den Kompost. Damit vermeidest Du Pilzkrankheiten am Boden oder an der Pflanze.

Gemüse und Obst ernten

Unser Pflanz- und Erntekalender (PDF, 4 669 KB) gibt Dir einen guten Überblick, welches Obst und Gemüse wann geerntet werden kann. Weitere Tipps kommen jetzt:

Feldsalat, Radieschen, späte Kohlrabi und andere Gemüse- und Obstsorten sind im Herbst erntereif! Die Wintersalate und Wintergemüse trotzen im Beet der Kälte. Du solltest dennoch einige Arten vor Frost schützen, sofern Du sie noch nicht ernten willst.
Die Frühherbst-Sonne lässt Kürbisse richtig ausreifen. Sie sollten bei trockenem Wetter möglichst lange auf den Beeten liegenbleiben und nachreifen.

Chinakohl, Endivien und Zuckerhut halten einiges aus in Sachen Frostgrade. Ernte aber lieber zügig, wickel das Gemüse in Zeitungspapier ein und bewahre es aufrecht stehend in Kisten an einem kühlen, frostfreien und trockenen Ort auf. Von den abgestorbenen Blatträndern aus kann sich nach der Ernte nämlich Fäulnis ausbreiten.

Lauch, Grünkohl und Rosenkohl kannst Du im Herbst noch draußen lassen und ernten, wann Dir danach ist. Die Kohlarten brauchen die Kälte, denn nach einem Frost schmecken sie milder. Lauch kannst Du allerdings nur ernten, wenn der Boden nicht gefroren ist, sonst brechen die Stangen ab, wenn Du sie ausgräbst.

Obst ernten

Herbstzeit ist Apfelzeit! Jetzt reifen auch die spätesten Apfelsorten und Birnensorten.

Tomatenpflanzen tragen im Herbst die letzten Früchte und noch grüne Tomaten reifen am Strauch aus, wenn man sie mit Folienhauben einpackt. Entferne neu gebildete Blüten, damit nur die Früchte von den Nährstoffen profitieren können.

Kartoffeln sind im frühen Herbst reif und können verarbeitet oder im Keller eingelagert werden. Zucchini solltest Du am besten noch vor dem ersten Frost ernten.

Wirf immer wieder einen Blick auf Dein Lagerobst oder Dein Lagergemüse. Sortiere faule Exemplare aus, dann halten die anderen Früchte länger. Lagere Obst und Gemüse bei ca. 0°C.

Mach aus Deinem Früh- ein Spätbeet

Ernten tut man nicht nur in der warmen Jahrszeit, sondern das ganze Jahr über!

Jetzt denkst Du wohl im ersten Moment – das funktioniert doch nur mit einem Gewächshaus! Falsch: So wie man mit Frühbeeten und Hochbeeten mit Frühbeethaube zeitiger mit dem Gärtnern beginnen kann, lässt sich die Erntesaison auch nach hinten verlängern! Durch die Wärme im Inneren des Frühbeets entwickeln sich manche Gartenpflanzen auch dann noch weiter, wenn es draußen bereits bitterkalt ist:

  • Vogerlsalat, Radieschen und Spinat kannst Du so noch bis in den Oktober hinein säen und im Winter ernten.
  • Alle Hochbeetkräuter mit Ausnahme des empfindlichen Basilikums lassen sich länger kultivieren.

Urban Gardening Hochbeetaufsatz

Garten im Herbst umgraben

Im Herbst verabschieden sich erste ein- und zweijährige Pflanzen und hinterlassen Lücken im Beet. Jetzt bist Du dran: Geh mit einem Grubber vorsichtig über die freigewordene Fläche. Das bringt Dir viele Vorteile:

  • Du belüftest den Boden.
  • Du hältst das Unkraut in Schach.
  • Das Beet sieht top aus.

Bringe dabei noch ein wenig organischen Dünger bzw. Bodenhilfsstoffe in den Boden ein, dann ist Dein Boden auch fit für den nächsten Frühling. Verwende dafür keinen Flüssigdünger oder mineralischen Dünger.

Teichpflege

Du hast einen Teich? Dann krempel im Herbst die Ärmel hoch und fische mit einem Kescher abgestorbene Pflanzenteile und Herbstlaub aus dem Wasser. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Zersetzt sich das Laub im Teichwasser, verursacht das Faulgase, die dem Wasser Sauerstoff entziehen. Außerdem erhöhen Pflanzenreste oder Laub den Nährstoffgehalt im Wasser, was Algenbildung fördert.

Wenn Du keine Lust aufs regelmäßige Abfischen hast, kannst Du den Teich auch vorbeugend mit einem Laubschutznetz abdecken.

Laubschutznetz

Rückzugsorte für Nützlinge schaffen

Igel, Kröten, Laufkäfer, Spitzmäuse und andere meist nachtaktive Jäger greifen Dir beim Bekämpfen von Schädlingen unter die Arme. Sie haben potenzielle Schädlinge Deiner Pflanzen im wahrsten Sinne des Worte zum Fressen gern. Wenn Du ihnen geschützte Überwinterungsplätze bietest, kannst Du Dir ihrer Unterstützung im nächsten Frühjahr sicher sein.

Es reicht ein geschützter Platz unter Nadelgehölzen oder eine geschützte Stelle am Zaun. Oder lass in einer gemütlichen Ecke in Deinem Garten einfach einen Reisighaufen oder den Heckenschnitt liegen.

Nützlichen Insekten kannst Du über die kalten Wintermonate Unterschlupf in einem Insektenhotel bieten. Dabei handelt es sich um einen künstlich hergestellten Nist- und Überwinterungsplatz, der meist an Bäumen oder Hauswänden angebracht wird.

Gartenabfälle im Herbst kompostieren

Im Herbst fallen jede Menge Gartenabfälle an – ob Schnittgut von Hecken und Rasen oder auch herabgefallenes Herbstlaub. Diese Gartenabfälle im Herbst sind in der Regel gutes Material zum Kompostieren und werden mit der Zeit zu kostbarem Humus.

Je dünner und feiner die Pflanzenreste sind, desto leichter verrotten sie auf dem Kompost. Laubblätter zerfallen generell sehr gut. Abfall von Nadelgehölzen dagegen weniger gut. Um es zu beschleunigen, kannst Du weiches Material oder Erde beimischen. Feste Pflanzenteile solltest Du zerkleinern oder am besten häckseln.

Wirf im Herbst keine Pflanzenteile, die von Pilzkrankheiten befallen sind und Samenunkräuter, die schon Samen angesetzt haben, auf den Kompost.

Tipp: Gartenabfälle als Basis fürs Hügelbeet

Unter einem Hochbeet oder Hügelbeet kannst Du elegant die im Herbst anfallenden Grünabfälle entsorgen. Und zudem ist ein solcher Hügel eine Hochburg für die Entwicklung von nährstoffreichem Boden. Hoch- und Hügelbeete bestehen im Kern aus Ästen. Darüber liegen mehrere Schichten aus Rasensoden, Erde, Laub und Kompost.

Garten im Herbst pflanzen

Wenn Dein Garten im nächsten Frühjahr kräftig blühen soll, musst Du die Grundlage schon jetzt im Herbst legen.

Der Herbst ist die beste Zeit um Knoblauch und mehrjährige Kräuter zu pflanzen. Dank Herbstpflanzung können sie vor dem Winter gut anwachsen, was zu einer üppigen Ernte im nächsten Jahr führt.

Im Spätherbst werden wieder wurzelnackte Rosen in allen Farben und Sorten angeboten. Wildrosenarten und alte Gartenrosen kannst Du im späten Herbst selbst vermehren.

Die Wurzelstöcke der beliebten Staudenpfingstrose kannst Du während der Vegetationsruhe, die ca. ab September beginnt, leicht durch Teilung vermehren. Hebe hierfür den Wurzelstock plus reichlich Erde mit einer Grabegabel aus dem Boden und teile ihn in Stücke. Die Teilstücke sollten jeweils 3-5 Triebknospen und kräftige, rund 10 cm lange Wurzeln haben.

Pfingstrosen

Kaltkeimer im Herbst pflanzen

Viele Stauden und Gehölze sind Kaltkeimer. Das heißt, sie brauchen die Kälte. Wenn die Samen gequollen sind, brauchen sie mehrere Wochen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, damit sich die Wurzeln entwickeln können. Verwende zur Aussaat ein vorbereitetes Saatbeet oder Aussaatschalen. Was Du jetzt im Herbst säen kannst:

  • Stauden: Adonisröschen, Alpendistel, Astilbe, Bergenie, Buschwindröschen, Christrose, Eisenhut, Enzian, Kuhschelle, Leberblümchen, Mohn, Silberdistel, Steinbrech
  • Gehölze: Berberitze, Clematis, Felsenbirne, Feuerdorn, Hartriegel, Haselnuss, Heckenkirsche, Kastanie, Pfingstrose, Schneeball, Zaubernuss, Zwergmistel

Die aromatische und gesunde Knoblauchknolle kann bis etwa Mitte Oktober noch gesteckt werden. Das Wetter spielt um diese Jahreszeit leider nicht immer mit. Auch kein Drama. Dann hol das einfach im Frühjahr nach. Ab März kannst Du wieder Knoblauch stecken. Die Knoblauchknollen werden dann nur nicht ganz so groß wie bei der Herbstpflanzung.

Bärlauch ist auch ein Kaltkeimer. Die Pflanze liebt Schatten und einen lockeren, feuchten Boden. Säe die Samen direkt vor Ort aus oder ziehe sie in Saatschalen heran. Im nächsten Frühjahr setzt die Keimung an. Bis sich eine ordentliche Suppe aus den Blättern der Pflanzen machen lässt, brauchst Du allerdings etwas Geduld. Das kann ca. 3 Jahre dauern.

Sorge schon jetzt für frische Zwiebeln im kommenden Mai.

Wintersteckzwiebeln werden mit roter und gelber Schale angeboten. Stecke die Knollen mit einem Reihenabstand von 25 cm im Abstand von 5 cm. Auf dem Beet dürfen in den zwei Jahren zuvor keine Liliengewächse gewachsen sein, da sonst Wurzelkrankheiten aufgrund der Bodenmüdigkeit auftreten können.

steckzwiebeln

Jetzt für Blütenpracht im Frühling (vor)sorgen

Und weiter geht's mit den Kaltkeimern: Der Herbst ist auch die richtige Zeit für Blumenzwiebeln. Sie schmecken zwar nicht, doch nichts läutet den Frühling stimmungsvoller und vor allem früher ein! Stecke jetzt die Blumenzwiebeln für Krokusse, Tulpen und Narzissen.

Wer sie nicht bis spätestens Oktober pflanzt, schaut im Frühling in die Röhre.

Solange der Boden nicht gefroren ist, kannst Du sie pflanzen. Die Sortenvielfalt an Narzissen, Tulpen und Co. ist so groß, da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt:

  • Lilien Tulpen

    Lilienblütige Tulpen

  • Narzisse Rip van Winkle

    Narzisse 'Rip van Winkle'

  • Kaiserkrone Traubenhyazinthe Tulpe

    Kaiserkrone, Traubenhyazinthe & Tulpe

  • Winterling

    Winterling

  • Krokus Grandiflora

    Krokus 'Grandiflora'

  • Knotenblume

    Knotenblume

  • Triumph Tulpen

    Triumph-Tulpen

von

Hecke pflanzen

Jetzt ist die beste Zeit, eine Hecke zu pflanzen. Heckenpflanzen schützen nicht nur vor ungebetenen Gästen und neugierigen Blicken, sondern geben Deinem Garten auch einen schönen natürlichen Rahmen, reinigen die Luft und bieten Vögeln Schutz und auch Nahrung.

Beachte beim Hecke pflanzen im Herbst folgende Punkte:

  • Dünge erst im Frühjahr – jetzt müssen die Pflanzen bis zum Winter erstmal einwurzeln. Bereits im zeitigen Frühling kannst Du dann einen organischen Dünger oder Bodenaktivator ausbringen.
  • Pflanze in raueren Lagen manche Heckenpflanzen wie Kirschlorbeer, Glanzmispel oder Stechpalme am besten bis spätestens Anfang Oktober und dann erst wieder im Frühling.
  • Europäische Eiben und Thujen wären eine robuste immergrüne Alternative für spätere Pflanztermine.

Weitere Pflanzen im Herbst

Der Herbst ist der richtige Zeitpunkt um Rhabarberstauden auszupflanzen oder alte Stöcke zu teilen. Sorge für einen vollsonnigen Platz, sonst kann es sein, dass die Stängel zu sauer schmecken wegen des Nitrats.

Alle Lilien (außer der Madonnenlilie) solltest Du erst im Spätherbst pflanzen, damit der Boden die richtige Temperatur hat.

Zum Sommerende hin kannst Du Herbststauden kaufen und direkt einpflanzen. Heidekraut, Herbstastern, Zierbeeren und Laubschmuckpflanzen leuchten in kräftigen Herbstfarben. Jetzt ist weniger nicht mehr, sondern mehr ist mehr! Oder denke nächstes Jahr im Frühjahr schon daran, die Beete richtig zu bestücken.

Herbst Stauden
Am besten gestaltest Du Deinen Garten mit einem Mix aus Sommerblühern und Herbstblühern. Dann hast Du das ganze Jahr über etwas fürs Auge.

Was sind Herbststauden?

Herbststauden unterscheiden sich nur in ihrem Blühzeitpunkt von anderen Stauden. Herbststauden blühen in der Regel von August bis Oktober.

Buntes Farbenspiel im Herbst

In Nordamerika ist der Herbst wohl die aufregendste Jahreszeit, denn im sogenannten Indian Summer zeigt sich ein atemberaubendes Farbspiel der Laubgehölze. Die verfärben sich in verschiedenen Rot-, Orange- und Gelbtönen, die golden leuchten, wenn die Sonne darauf scheint. Ein beeindruckender Anblick. Mit einem bunten Mix aus Laubsträuchern, lose im Garten verteilt oder als bunte Hecke, kannst Du diesen Effekt auch in Deinen Garten holen. Genieße diese Zeit, denn der Herbst hält viele schöne Überraschungen und Ausblicke bereit!

Gartenpflanzen im Herbst 478x444

Gründüngung im Herbst

Den kargen Winter kannst Du dazu nutzen, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern. Wie? Mit einer Gründüngung im Herbst.

In Beete, die schon abgeerntet wurden und die brach liegen, kann eine Gründüngung gesät werden. Gründüngung bedeutet, dass bestimmte Pflanzen, z.B. Bienenfreund, Lupinie oder Rot-Klee, in einem abgeernteten Beet ausgesät werden.

Dadurch, dass sie das Beet vorübergehend besetzen, lockern sie den Boden tiefgründig auf, wirken einer Verschlämmung entgegen, unterdrücken das Unkrautwachstum und verbessern allgemein das Bodenklima. Manche Sorten reichern den Boden mit Stickstoff an.

Lass Dich vorher beraten, welcher Gründünger für Dein Beet der richtige ist.

Kübelpflanzen im Herbst versorgen

Ende September können die Nächte schon unangenehm kühl werden. Bringe deshalb Deine empfindlichen Kübelpflanzen schon mal in ihr Winterquartier, also in den Keller, die Garage oder das Gartenhaus.

Du solltest auch nicht mehr düngen, denn die Pflanzen überwintern am besten in einer Winterruhe. Dünger würde diesen Prozess stören. Schädlinge können sich auch im Winterquartier ausbreiten, bringe deshalb am besten noch mal Nützlinge aus.

Auch die Geranien und Fuchsien werden auf den Winterschlaf vorbereitet. Schneide und stecke die Stecklinge.

Winterharte Pflanzen brauchen nur eine Schicht aus Jute, Vlies oder Kokosmatten. Um zu verhindern, dass Tontöpfe durch die Kälte Risse bekommen, kannst Du diese auch mit Folie umwickeln.

Brennholz selber machen

Wer sich jetzt entscheidet, sein Kaminholz für den Winter selbst zu machen, kann gleich die Mitgliedschaft im Fitness-Studio kündigen. Denn man verbraucht bis zu 600 Kalorien pro Stunde bei dieser schweißtreibenden Tätigkeit – und spart noch dazu Geld! Bei HORNBACH findest Du alle wichtigen Geräte zum Holz selber machen.

brennholz machen

Der beste Freund des Holzfällers ist mit Sicherheit die Kettensäge. Sie muss etwas können, aber nicht für jede Arbeit ist gleich ein Profigerät gefragt. Neben der Antriebsart ist vor allem die Schwertlänge entscheidend.

Wer regelmäßig viel Holz macht, sollte über die Anschaffung eines Holzspalters nachdenken. Dank diesem trocknet Holz schneller und kann bereits in der nächsten Heizperiode verwendet werden.

Ran an die Axt. Für gängige Holzarbeiten ist eine Universalaxt mit ergonomisch geformtem Griff empfehlenswert. Der Axtkopf sollte am besten aus gehärtetem Qualitätsstahl und mit dem Stiel unlösbar verbunden sein.

Achte in jedem Fall auf geeignete Arbeitskleidung: Forstschutzhelm, Gummistiefel und Schnittschutz-Latzhosen sind unabdingbar, auch Sicherheitsschuhwerk und eine Schutzbrille sind eine gute Investition.

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