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Hornbach Brunn am Gebirge Öffnungszeiten
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Aquarium aussuchen

Aquarien gibt es in unterschiedlichen Formen. Und nicht nur das: Es gibt auch unterschiedliche Typen. Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Aquarien:

  • Süßwasseraquarium/Tropisches Aquarium: Dieses Aquarium ist beheizt und gut für Einsteiger geeignet. Tropische Zierfische tummeln sich in diesem Becken.
  • Kaltwasseraquarium: Wie der Name schon sagt, sind hier Kaltwasserfische beheimatet, die kein beheiztes Wasser brauchen.
  • Meerwasseraquarium: In einem Meerwasseraquarium hältst Du exotische Salzwasserfische, die einer besonderen Pflege bedürfen. Meerwasseraquarien sind nicht unbedingt für Einsteiger zu empfehlen.

Diese Aquarien lassen sich wiederum unterteilen in:

Ein Gesellschaftsaquarium ist für Aquaristik Anfänger perfekt geeignet und vor allem ein Klassiker in Süßwasseraquarien. In einem Gesellschaftsaquarium finden verschiedene Fische und Pflanzen gemeinsam ihren Platz.

Bei der Auswahl der Bewohner des Aquariums musst Du darauf achten, dass ihr Sozialverhalten zueinander passt und sie dieselben Ansprüche an Wasserbeschaffenheit, Temperatur und Einrichtung des Aquariums haben.

Ein Artaquarium dient oftmals der Züchtung einer bestimmten Fischart. Bedeutet: In der Regel hältst Du in einem Artaquarium also nur eine Fischart. Außerdem wird es eingesetzt, wenn die Fische spezielle und individuelle Anforderungen an die Einrichtung des Aquariums haben.

Das Biotopaquarium trägt diesen Namen, weil Fische, Pflanzen und andere Bewohner gehalten werden, die aus dem gleichen natürlichen Lebensraum stammen und sich hier gemeinsam optimal entfalten können.

Ein Zuchtaquarium wird hauptsächlich von Spezialisten auf dem Gebiet der Aquaristik genutzt. Zuchtaquarien sind meist keine optischen Highlights und dienen allein der Züchtung von bestimmten Fischarten.

Diese Aquarien haben in der Regel spezielle und extreme Wasserwerte, um den Zuchterfolg bei den Fischen voranzutreiben.

Nano-Aquarien sind die Zwerge unter den Aquarien. In den Mini-Aquarien fühlen sich vor allem Zwerggarnelen, Zwergflusskrebse und Schnecken wohl. Nano-Aquarien eignen sich allerdings auch perfekt zum Aquascaping, also dem Gestalten von Landschaften unter Wasser. Das typische Volumen liegt zwischen 10-60 Litern. Mehr zum Thema Nano-Aquarium gibt's in unserem Nano-Aquarien-Ratgeber.

Tipps für den Aquariumkauf

Aquaristik Anfänger denken oft, dass der beste Einstieg ein kleines Aquarium ist. Klingt logisch, ist aber nicht unbedingt richtig.

Faustregel: Je größer das Aquarium, desto einfacher ist die Pflege.

Ein großes Aquarium ist unempfindlicher bei Problemen mit der Technik oder mit den Wasserwerten. Es ist einfach weniger anfällig. Entscheide Dich deshalb als Aquaristik Anfänger für ein Becken von 100 Litern Fassungsvermögen (netto) oder mehr.

Die Größe des Aquariums beeinflusst natürlich auch die Auswahl und Anzahl der Fische bzw. Lebewesen, Pflanzen und der Einrichtung.

Aquarium Komplettsets für Anfänger

Für Einsteiger eignen sich Aquarium-Komplettsets. Da ist alles dabei, was man zum Start braucht: das Aquarium, Beleuchtung, Heizstab, Filter und weiteres Zubehör. Bei manchen Komplettsets – auch Aquariumkombinationen – sind passende Unterschränke inklusive.

Unterschiedliche Beckengrößen

Aquarien werden z. B. als 60 cm, 80 cm, 100 cm, 120 cm Becken angeboten. Der Zahlenwert gibt die Länge des Aquariums in Zentimetern an. So ist ein Standard 80 cm Aquarium üblicherweise in den Maßen 80 cm x 35 cm x 40 cm (Breite x Tiefe x Höhe) erhältlich.

Ein Trend der letzten Jahre sind sehr kleine Becken, sogenannte Nano-Aquarien. Die gibt es im Handel bereits ab 20 cm Breite. Sie eignen sich primär für niedere Lebewesen wie kleine Garnelen, Krebse oder Schnecken.

Die gängigsten Aquariengrößen findest Du in der Tabelle:

Bezeichnung Maße/Größe (LxBxH) Volumen
20 cm 20 x 20 x 25 cm 12 l
25 cm 25 x 25 x 30 cm 20 l
60 cm 60 x 30 x 30 cm 54 l
80 cm 80 x 35 x 40 cm 112 l
100 cm 100 x 40 x 40 cm 160 l
120 cm 120 x 40 x 50 cm 240 l
150 cm 150 x 50 x 60 cm 450 l
200 cm 200 x 60 x 60 cm 720 l

Beckenvolumen

Alternativ zu der Angabe in Zentimetern werden Becken auch oft in Litern angegeben. Ein 80er-Aquarium entspricht in der Regel einem Aquarium, das 112 Liter fasst.

Das Aquariumvolumen brutto wird wie folgt berechnet:

Breite x Höhe x Tiefe / 1000

Ein konkretes Beispiel:

40 cm x 120 cm x 50 cm / 1000 = 240 l

Die eigentliche Literanzahl (Nettovolumen) verringert sich noch durch die Einrichtung (Kies, Pflanzen, Wurzeln, Steine, usw.) des Aquariums.

Es ist wichtig, das Volumen des Beckens zu kennen, um das Gewicht zu ermitteln, um z. B. Medikamente richtig zu dosieren und zu wissen, wie viele Fische Du einsetzen kannst.

Aquarium: Standort, Einrichtung, Technik

Bevor Du Dir als Aquaristik Anfänger ein Aquarium kaufst, gibt es einige Fragen, die Du Dir stellen solltest. Die Fragen helfen Dir dabei, den richtigen Standort für Dein künftiges Aquarium zu finden:

  • Worauf soll das Becken stehen? (Aquarienmöbel, Unterschrank, Kasten, ...)
  • Habe ich eine Steckdose in der Nähe für die elektrischen Geräte? Sie sollten ringsum vorhanden sein.
  • Direktes Tageslicht solltest Du vermeiden. Also nicht direkt vor ein Fenster stellen. Sonst kann sich das Becken aufheizen und Algenwachstum gefördert werden.
  • Wo ist genügend Platz vorhanden, sodass das Aquarium im Alltag nicht stört?
  • Habe ich ein Waschbecken oder eine Badewanne in der Nähe für den Wasserwechsel?
  • Ist in meiner Versicherung ein Glasschaden meines Aquariums gedeckt?

Statik prüfen

Aquarien sind schwerer, als Du vielleicht vermutest. Achte deshalb darauf, dass der Standort des Aquariums besonders tragfähig und stabil ist und das Gewicht des Aquariums inkl. Inhalt tragen kann.
Der Untergrund muss zudem eben, erschütterungsfrei und waagerecht sein.

Ein Komplettset bietet sich für Dein erstes Aquarium einfach an. Wenn Du Aquarium und Technik separat kaufen möchtest, überleg Dir vorab, welche Fische Du ins Aquarium setzen willst und welche Wasserpflanzen dazu passen. Das ist entscheidend dafür, welche Technik Du Dir zulegen musst.

Sobald Aquarium und Technik bei Dir zu Hause stehen, kannst Du dann mit dem Einrichten Deines Aquariums starten.

Für Dich als Aquaristik Einsteiger haben wir eine Schritt für Schritt Anleitung, wie Du Dein Aquarium einrichtest. Außerdem haben wir ausführliche Ratgeber zur Aquarientechnik und zum Dekorieren des Aquariums für Dich:

Fische im Aquarium und Aquariumpflege

Wenn Dein Aquarium richtig steht und Du es schon fix und fertig eingerichtet und sogar schon Wasser eingefüllt hast, ist es trotzdem noch nicht ganz fertig. Denn bevor Fische in Dein Aquarium einziehen können, müssen sich die nötigen Bakterien bilden.

Die Zeit, in der sich diese Bakterien bilden, nennt man Einlaufphase oder auch Einfahrzeit.

Wenn der Nitratpegel im Aquarium ansteigt, weißt Du, dass das Ökosystem in Deinem Aquarium arbeitet.

Sobald der Nitritpegel angestiegen und wieder abgefallen ist, kannst Du die Fische einsetzen. Dann ist der sogenannte Nitritpeak überschritten und der Nitratwert steigt an.

Fische im Aquarium

Es gibt Fische, die für Aquarium Anfänger besonders geeignet sind. Diese Fische verzeihen Dir kleine Fehler, die Dir zu Beginn vielleicht noch passieren. Aber: Es sind Lebewesen. Informiere Dich deshalb vorab sehr genau, welche Bedürfnisse die Fische haben. Die Top 5 Fische für Anfänger:

  • Guppy
  • Neonsalmler
  • Molly
  • Panzerwels
  • Platy

Aquariumpflege

Sobald die Einfahrphase abgeschlossen ist und Deine Fische im Aquarium schwimmen, geht es mit der Aquariumpflege los.

Bei der Aquariumpflege gibt es tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben. Zum Beispiel musst Du Fische täglich füttern und die Technik checken. Alle 1-2 Wochen steht ein Teilwasserwechsel an.

Ausführliche Infos, was Du bei der Aquariumpflege beachten musst und welche Hilfsmittel es gibt, zeigt Dir unser Ratgeber. Und auch zum Thema Fische haben wir viele Informationen für Dich zusammengestellt:

Häufige Fehler von Aquaristik-Anfängern

Es gibt ein paar typische Fehler, die Aquaristik Einsteigern immer wieder passieren. Damit Dir das nicht passiert, hier die häufigsten Fehler:

  • Das Aquarium wird sofort nach der Einrichtung mit Fischen besetzt. Das geht nach hinten los, denn viele der Fische werden nach kurzer Zeit an einer Nitritvergiftung sterben. Halte die Einlaufphase eines Aquariums von ca. 3 Wochen auf jeden Fall ein.
  • Die Beleuchtung ist entweder zu stark oder zu schwach. Viele Anfänger investieren nicht genug Geld in die passende Beleuchtung. Nimm lieber etwas mehr Geld in die Hand und kaufe Dir eine ordentliche Beleuchtung.
  • Manche Aquaristik Einsteiger setzen zu wenige Pflanzen ein. Das führt zu Algenproblemen. Je mehr Pflanzen Du einsetzt, desto stabiler läuft Dein Aquarium. Bepflanze Dein Aquarium so, dass kaum noch Bodengrund zu sehen ist.
  • Die Ansprüche der Fische sind dem Anfänger nicht bekannt. Eine mögliche Folge: Es werden Fische in das Aquarium gesetzt, die nicht zusammenpassen (z. B. aggressive und scheue Fische). Informiere Dich vorab ausführlich, was die Bedürfnisse der Fische sind und welche Arten zusammenpassen.
  • Viel ist nicht immer gut: Oft setzen Aquaristik-Anfänger zu viele Fische in das Aquarium. Eine Faustregel besagt: ca. 1 cm Fisch pro 2-3 Liter Wasser.
  • Einsteiger füttern oft zu viel. Futterreste vergammeln und darunter leidet die Wasserqualität und damit das Wohlbefinden der Fische.
  • Der Filter wird zu gründlich und zu häufig gereinigt.
  • Es werden zu viele chemische Mittel eingesetzt, um Probleme wie Algen zu lösen.

Daran solltest Du unbedingt denken:

Technik Aquarium, Innenfilter oder Außenfilter, Sicherheits-Regelheizer, Bodenheizkabel, Beleuchtung
Zubehör Spezialnährboden, Kies/Sand, Thermometer, Fischfutter, Zeitschaltuhr, Fangnetz, Kiesspatel, Schere, Pinzette, Pflanzenhilfe, Pflanzenzange, Schaumstoffunterlage
Dekoration Wurzeln, Lochgestein, Höhlen, Aquarienrückwand und -kleber
Pflege/Reinigung Aquarium-Starter, Wasseraufbereiter, Algenmittel, Wasserreiniger auf natürlicher Basis, pH-Test-Set und Nitrit-Test, Pflanzendünger, magnetischer Scheibenreiniger, Bodenreiniger (Mulmglocke), Wasserwechsel-Set
Lebewesen Fische, Wasserpflanzen, Wirbellose

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