Unterlagsfolien und Trittschalldämmung

Bei allen Bodenbelägen, die auf mineralischen Untergründen (Estrich, Natursteine, Fliesen usw.) verlegt werden, muss zur Feuchtigkeitsisolierung immer zuerst eine Dampfbremse verlegt werden.

Da die angegebenen Trockenzeiten von klimatischen Bedingungen abhängen, sind diese nur als grobe Richtlinie zu verstehen. Zur Sicherheit rechnet man 2 Wochen hinzu. Als Untergründe nicht geeignet sind: alte Teppichböden, Nadelfilzböden (unhygienisch, teilweise zu weich, fehlende Dampfbremse), Steinholz-Estriche (zu hohe Restfeuchte) und ähnliche.

Untergrund Trockenzeit Restfeuchte CM-% Trittschalldämmung Dampfbremse unbedingt erforderlich
Zementestrich 1 Woche je cm < 2,5 % ja ja
Anhydritestrich 2 Wochen je cm < 0,3 % ja ja
Gussasphalt ab 18 °C - ja nein
Magnesiaestrich - Ausgleichsfeuchte ja ja
mineralische Nivelliermassen nach Angabe des Herstellers - ja ja
Trocken-Estrichsystem - - ja nein
Trocken-Estrichsystem - - ja nein2)
Holzdielen - - ja nein2)
PVC (verklebt) - - ja nein1)
Keramikfliesen - - ja ja
1) Wenn dieser unbeschädigt ist.
2) Die Holzkonstruktion muss ausreichend hinterlüftet sein. Beachte auch die Herstellerinformationen auf den entsprechenden Beipackzetteln der Produkte. Grundsätzlich darf ein Untergrund aus Holz (Spanplatten, Holzdielen etc.) durch Aufbringen anderer Werkstoffe nicht luftdicht geschlossen werden, da sonst unterhalb der Absperrung ein ideales Kleinklima für Mikroorganismen entsteht und diese den Unterboden zerstören.
Deshalb muss für eine ausreichende Be- und Entlüftung gesorgt werden.

Beim Wandanschluss sind Leisten mit Hinterlüftung einzubauen und Durchlässe durch die Fußbodenkonstruktion und den Fußboden herzustellen. Es muss gewährleistet sein, dass der vorhandene Lufthohlraum unterhalb der Konstruktion dauerhaft trocken ist, sodass die Gleichgewichtsfeuchte der Holzkonstruktion zu keiner Jahreszeit gestört ist und somit auf eine PE-Folie als Dampfbremse verzichtet werden kann. Die Verlegung von Bodendielen erfolgt immer quer zur Verlegung vorhandener Holzdielen als Untergrund.

6 gute Gründe für die Trittschalldämmung

Geh- und Trittschall werden in erster Linie von der Dämmunterlage des jeweiligen Bodenbelags beeinflusst. Einige Laminat- und Parkettböden besitzen daher von vornherein eine dämmende Unterlage.

Sollte Dein harter Bodenbelag nicht über eine schalldämmende Schicht verfügen, so schaffen moderne Produkte aus dem Bereich der Folien- und Trittschalldämmung Abhilfe bei unangenehmen Schallgeräuschen. Oftmals ist mit Folien und einer Trittschalldämmung eine Halbierung des Schallpegels möglich, das sind ca. 5–6 dB!

  • Gehschall reduzieren

    Gehschall reduzieren
    Bei Bodenbelägen mit harter Oberfläche, z. B. Laminat, entstehen oftmals laute Gehgeräusche, die im Raum als störend wahrgenommen werden. Diese Geräusche bezeichnet man als Geh- oder Raumschall.

  • Trittschall daemmen

    Trittschall dämmen
    Durch das Gehen auf harten Böden wie Laminat werden darunter liegende Räume durch den sogenannten Trittschall gestört. Vor allem in Etagenwohnungen ist die Dämmung dieses Trittschalls notwendig.

  • Druckstabilitaet gewaehrleisten

    Druckstabilität gewährleisten
    Vor allem bei Laminatböden mit einem Klick-Verlegesystem ist eine druckstabile Unterlage empfehlenswert. Diese kann mögliche Schäden im Nut- und Federbereich durch schwere Gegenstände vermeiden. Empfohlen wird eine Druckfestigkeit von mindestens 2 t/Kubikmeter.

  • Gehkomfort

    mehr Gehkomfort
    Harte Bodenbeläge können den Gehkomfort aufgrund ihrer Oberfläche einschränken. Ein angenehmeres Laufgefühl kann eine druckelastische Dämmunterlage erreichen. Bei Böden mit sehr harten Dämmstoffen empfiehlt sich eine spezielle Ausgleichsunterlage.

  • Unebenheiten ausgleichen

    Unebenheiten ausgleichen
    Neben den Dämmeigenschaften von Tritt- und Gehschall sind Folien und Unterlagsbahnen auch in der Lage, kleinere Unebenheiten des Untergrunds auszugleichen. Am besten sind Dämmunterlagen geeignet, die zudem eine hohe Druckfestigkeit aufweisen.

  • Boden schutz vor Feuchtigkeit

    Böden vor Feuchtigkeit schützen
    Feuchtigkeitssensible Böden, wie z. B. Laminat oder auch Parkett, müssen vor allem bei der Verlegung auf mineralischen Untergründen vor Feuchtigkeit geschützt werden. Mit entsprechenden Folien ist das kein Problem. Die Dampfdichtheit der verwendeten Folie sollte mindestens sd > 100 m betragen. Der sd-Wert beschreibt die Wasserdampfdurchlässigkeit eines Stoffes. Je höher der Wert, desto wasserundurchlässiger ist das Material.

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Tipps unterlagsfolie Trittschalldaemmung

Tipps zu Unterlagsfolie und Trittschalldämmung

  • Stärke der Dämmunterlage
    Dämmmaterialien sind in verschiedenen Stärken mit oder ohne integrierten Feuchtschutz erhältlich (z. B. 1,6–5 mm, Hersteller: Selit). Dünne Dämmmaterialien eignen sich vor allem bei geringen Aufbauhöhen, dickere verfügen über gute wärmedämmende Eigenschaften und eignen sich z. B. zum Ausgleich alter Dielenböden. Folien mit Feuchtschutz sind für die Verlegung auf mineralischen Untergründen geeignet. Beachte beim Kauf generell immer alle Angaben der Hersteller oder lasse Dich fachmännisch beraten.
  • Folien und Fußbodenheizung
    Achte vorab darauf, ob Dein Laminat- oder Parkettboden für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet ist.

    Die Verlegung der meisten Dämmunterlagen ist auf einer elektrischen Fußbodenheizung möglich.
    Bei einer Warmwasser-Fußbodenheizung musst Du zu der Dämmunterlage zusätzlich eine PE-Folie verlegen (es sei denn, die Dämmunterlage verfügt bereits über eine integrierte Dampfsperre). Beachte zudem, dass der Wärmedurchlasswiderstand des Bodenaufbaus (Nutzboden und dämmende Unterlage) den Wert von 0,15 m²K/W nicht überschreitet, ansonsten würde die Heizleistung Deiner Warmwasser-Fußbodenheizung beeinträchtigt.
  • Folien und Unebenheiten
    Wenn Dein neuer Laminat- oder Parkettboden über eine bereits integrierte Dämmunterlage verfügt, achte bitte darauf, dass diese nicht zu dünn ausfällt (weniger als 1 mm).

    Bei zu dünnen Unterlagen können Unebenheiten auf dem Untergrund nicht ausgeglichen werden. Ist dies beim Verlegen vonnöten, so empfiehlt sich der Kauf einer zusätzlichen Dämmunterlage, die kleinere Unebenheiten zu einem gewissen Grad ausgleichen kann und druckstabil ist. Für genauere Angaben zum Ausgleich von Unebenheiten bitte die Herstellerhinweise auf dem jeweiligen Produkt beachten.
  • Doppelt hält besser?
    Cleverer Gedanke: Wenn man eine Folie zur Trittschalldämmung doppelt – also zwei Schichten übereinander – verlegt, könnte man doch meinen, dass eine doppelte Dämmwirkung eintritt. Leider falsch gedacht!
    Bei der doppelten Verlegung von Dämmunterlagen tritt keine Verbesserung der Geh- bzw. Trittschallwerte ein. Daher ist die doppelte Verlegung nicht freigegeben. Firma Selit

Probleme bei der Verlegung oder nach dem Verlegen
Du hast Probleme bei der Verlegung oder danach mit Deinem Boden? Bei der schwimmenden Verlegung von Laminat- und Parkettböden auf Dämmmaterialien gibt es hin und wieder ein paar typische Fehlerquellen. Hier findest Du eine Auswahl davon.


  • Offene Fugen und Aufspritzungen der Dielen
    Im Stoßbereich von Klick-Verbindungen können Schäden auftreten, wenn das Dämmmaterial einen zu hohen Reibungswiderstand besitzt oder die Dämmunterlagen sich überlappen.
  • Trotz Dämmung gibt es Laufgeräusche
    Gründe können sein: Kein optimal vorbereiteter Untergrund oder eine Überlappung der Dämmunterlagen.
  • Der Bodenbelag verformt sich konkav
    Mögliche Gründe: Fehlende Feuchtsperre, falls der Boden auf einem mineralischen Untergrund verlegt wurde oder eine fehlende Stoßabdichtung der PE-Bahnen bzw. zu geringe Überlappung separat verlegter PE-Dampfbremsen. Zudem könnte die verwendete Dampfbremsfolie beschädigt sein.
  • Risse im Stoßbereich des Bodenbelags (meist rechtwinklig verlaufend)
    Die Dämmunterlage ist möglicherweise aus zu weichem Material. Empfehlenswert sind Dämmmaterialien, die bei einer Druckbelastung von mind. 2t/Kubikmeter nur max. 0,5 mm Materialstauchung zulassen.
  • Die Kanten des Bodens sind aufgequollen oder gewölbt
    Prüfe, ob die Wannenbildung zur Wand hin beim Verlegen einer PE-Dampfbremse nicht durchgeführt oder die Wandanschlussverklebung (bei Produkten inkl. Dampfbremse) nicht korrekt angebracht wurde.
  • Schimmelbildung und Geruchsbelästigung an Sockelleisten
    Die Verwendung von Dampfbremsen bei der Verlegung auf organischen Böden kann zur Bildung von Schwitzwasser und Kondensat führen, die für Fäulnis- und Pilzbildung sorgen können.
  • Die Warmwasser-Fußbodenheizung erreicht nicht mehr die gewünschte Temperatur
    Wenn die verwendete Dämmunterlage einen Wärmedurchlasswiderstand von mind. 0,15 m2K/W aufweist, kann nicht genügend Wärme durch den Bodenbelag dringen.
  • Anstatt einer Dämmunterlage wird ein alter Teppichboden verwendet
    Hierbei kann es durch Verlegefehler zu ungewollter Fugenbildung und dadurch evtl. zu Quellungen und Wölbungen des schwimmend verlegten Bodenbelags kommen. Also besser den alten Teppichboden entfernen und Dämmunterlagen verwenden.

Untergrund beachten!

Achte generell immer auf einen optimal vorbereiteten Untergrund vor der Verlegung der Dämmmaterialien bzw. Deines Bodens! Damit gewährleistest Du eine optimale Funktionalität der Dämmung und hast lange Freude an Deinem neuen, fachgerecht gedämmten Boden!

Dämmunterlagen verlegen

  1. Untergrund vorbereiten
    Vor dem Verlegen der Dämmfolie den Untergrund mit einem Besen reinigen und ggf. noch vorhandene Spuren von Klebstoff oder Farbe entfernen.
  2. PE-Folie verlegen
    Soweit notwendig, eine PE-Dampfbremsfolie verlegen (bei mineralischen Untergründen und wenn im eigentlichen Dämmmaterial nicht bereits integriert).
  3. PE-Folie fixieren
    PE-Folie ggf. an den Wänden ca. 5 cm hoch stehen lassen. Die einzelnen Bahnen ca. 10 cm überlappen lassen und die Bahnen mit einem Alu-Dichtband dampfdicht miteinander verkleben.
  4. Dämmunterlage auslegen
    Nun die Dämmfolie ausrollen und bündig zur Wand verlegen. Einzelne Bahnen mit einem Dichtband miteinander fixieren.
  5. Fertig!
    Nun kannst Du Deinen Bodenbelag spielend schwimmend verlegen.

Abstandshalter für Bodenbeläge

Abstandshalter Bodenbelaege

Einige Bodenbeläge, z. B. Laminat, werden immer schwimmend verlegt. Damit ist gemeint, dass die Dielen nicht mit dem Untergrund verbunden werden. Um bei Temperaturschwankungen Längenausdehnungen ausgleichen zu können, werden zwischen dem Bodenbelag und den Wänden sowie Pfeilern, Säulen etc. Dehnungsfugen angelegt. Bei größeren Flächen ist das noch wichtiger als bei kleineren. Auch werden durch die Dehnungsfugen Schallbrücken zum aufsteigenden Mauerwerk verhindert.

Mit Hilfe von Abstandshaltern werden die Abstände bei der Verlegung zwischen Wand und Bodenbelag erstellt. Beachte beim Einsatz der Abstandshalter bei der Verlegung eine umlaufende Rand-/Dehnfuge von 10-15 mm.

Mit Dicht- und Distanzband Zeit sparen

Arbeite zeitsparend, indem Du kombiniertes Dicht- und Distanzband verwendest. Dann kannst Du komplett auf Abstandshalter oder Distanzkeile verzichten, da das Distanzband bereits für die nötige Dehnungsfuge sorgt, wenn es nach dem Verlegen des Bodenbelags entfernt wird.

Abschlussleisten und Fußleisten

Abschlussleisten Fussleisten

Erst mit den passenden Sockelleisten entfaltet Dein neuer Bodenbelag seine ganze Wirkung. Zudem verhindern Abschlussleisten zwischen Bodenbelag und Wand, dass sich Schmutz in den Dehnungsfugen absetzen kann oder Stöße die Wand verschmutzen, z. B. beim Reinigen oder Staubsaugen des Bodens. Sockelleisten gibt es in zahlreichen Dekoren und Ausführungen.

Bei unseren Böden im Sortimentsbereich ist immer die passende bzw. empfehlenswerte Leiste zum entsprechenden Boden zugeordnet. Nahezu alle erhältlichen Sockelleisten kannst Du einfach mit einem Befestigungssystem und ohne sichtbare Schrauben oder Nägel montieren. Die Standardlängen der Leisten können, je nach verwendetem Trägermaterial, variieren.

  • Leisten sind nicht gleich leisten

    Leisten sind nicht gleich Leisten

    Die Sockelleisten von heute sind in einer großen Oberflächen-, Material- und Dekorvielfalt erhältlich. Es gibt sogar Ausführungen in Leder, Aluminium oder mit individuellen Strukturen und sogar Digitaldruck. Meist sind die Leisten foliert, furniert oder aus Kork und sind auf einer MDF-Trägerplatte verklebt. Für Rundungen gibt es sogar biegbare Sockelleisten und für Teppichböden solche, die sich zum Einkleben von Teppichstreifen eignen.

    Generell gilt zwar: Wie der Bodenbelag, so die Leiste, aber natürlich steht es Dir frei, die Oberfläche auch konträr zur Optik Deines Bodens zu wählen: z. B. in Pink, Weiß oder Schlangenlederoptik.

  • Formteile

    Formteile für alle Ecken und Enden

    Ergänzend zu allen Sockelleisten gibt es natürlich auch die passenden Formteile in allen Varianten. Endkappen, Innen- und Außenecken sowie Zwischenstücke gibt es meist passend zu den Leisten in der entsprechenden Oberflächenoptik. Wer es ein wenig ausgefallener mag, kann auch auf Formteile mit anderer Optik als die der Sockelleisten zurückgreifen. Besonders beliebt sind Formteile in Messing-, Aluminium- oder Goldtönen, die optische Highlights im Raum setzen.

    Für Heizungsrohre gibt es zweiteilige Heizungsrohr-Rosetten in allen möglichen Farben, die um das Rohr gelegt und zusammengesteckt werden.

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Unterschiedliche Wirkung von weißen Sockelleisten

Weiße Leisten sind modern und liegen voll im Trend. Doch ist Dir klar, dass nicht nur die Farbe, sondern auch die Form Deiner neuen Sockelleiste die Raumwirkung beeinflusst? Die folgenden Bilder unterscheiden sich ausschließlich in der Höhe und Form der Fußleisten in Weiß. Alle anderen Bildelemente sind ganz genau gleich. Trotzdem wirkt der Raum mit unterschiedlichen Sockelleisten komplett anders. Schau's Dir an!

  • Unterschiedliche Wirkung von weissen Sockelleisten 2
  • Unterschiedliche Wirkung von weissen Sockelleisten 3
  • Unterschiedliche Wirkung von weissen Sockelleisten 1
  • Unterschiedliche Wirkung von weissen Sockelleisten 4
  • Unterschiedliche Wirkung von weissen Sockelleisten 5
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Sockelleisten streichen

Du willst die Farbe Deiner Sockelleiste exakt in Deiner Wandfarbe? Dann wähle doch einfach Sockelleisten aus, die sich mit handelsüblichen Dispersionsfarben überstreichen lassen.

Highlights mit LED-Sockelleisten setzen

Diese indirekte Beleuchtung sieht nicht nur hammermäßig aus, sondern bringt interessante Lichteffekte in jeden Raum. Du kannst die LED-Beleuchtung im Boden-, Wand- oder Deckenbereich montieren, je nach persönlichem Geschmack.

Kombiniere den LED-Kanal mit einer Sockelleiste und führe diese z. B. an Treppen entlang. So schaffst Du auch im Dunkeln sichere Wege. Farbiges Licht sorgt für eine extra Portion Stimmung – warme Farben bringen Gemütlichkeit und eine angenehme Atmosphäre in den Raum, kühle Farben hingegen vermitteln den Eindruck von Ordnung und Struktur.

Highlights mit LED Sockelleisten

Tipps zur Montage von Sockelleisten

  • Die Leisten werden immer an der Wand und nicht an den Dielen verschraubt. Bei Verwendung von Befestigungsprofilen in Verbindung mit den dazu passenden Parkettleisten bleiben die Verschraubungen unsichtbar. Nach dem Befestigen eines Basisprofils wird einfach nur noch das passende Dekorprofil aufgesteckt. Für die Ausführung der Eckverbindungen sind nicht einmal Gehrungsschnitte nötig, weil hierfür eigene Eckverbinder verwendet werden. Einfacher geht's nicht.
  • Bei zusammengesetzten Leistenabschnitten die Schnittflächen im Schrägschnitt ausführen. Dadurch sind die Stoßstellen später kaum sichtbar.
  • Kabelsalat ade! Fußleisten mit integrierten Kabelkanälen eignen sich hervorragend zur Unterbringung von Lautsprecher- und Antennenkabeln oder größeren Elektroinstallationen.

Sockelleisten über Eck montieren

  • Sockelleisten ueber Eck montieren 1

    1. Schritt
    Nimm zuerst an der Seite des Innenecks Maß.

  • Sockelleisten ueber Eck montieren 2

    2. Schritt
    Schneide dann die erste Leiste auf Innengehrung zu und befestige diese an der Wand.

  • Sockelleisten ueber Eck montieren 3

    3. Schritt
    Messe nun das Wandstück für die nächste Leiste mit Hilfe eines Winkels aus.

  • Sockelleisten ueber Eck montieren 4

    4. Schritt
    Das Leistenende zur Innenecke hinauf Innengehrung und das Ende zur Außenecke hin auf Außengehrung schneiden. Leiste einpassen und an der Wand befestigen.

  • Sockelleisten ueber Eck montieren 5

    5. Schritt
    Erneut mit dem Winkel das nächste Wandstück ausmessen.

  • Sockelleisten ueber Eck montieren 6

    6. Schritt
    Die Leistenenden entsprechend den Ecken auf Innen- bzw. Außengehrung schneiden und an der Wand befestigen.

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Profile und Profilleisten

Profile und Profilleisten

Denke an die passenden Profile für Deinen Bodenbelag. Je nach Verlegeart, Abschluss und Einsatzbereich wird ein Übergangsprofil, Anpassungsprofil, Endprofil oder Treppenkantenprofil benötigt. Es gibt sie zum Dübeln, Clipsen und Schrauben.

  • Uebergangsprofil

    Übergangsprofil
    Du möchtest zwei gleich hohe Böden miteinander verbinden? Dann eignet sich das Übergangsprofil. Es stellt einen nahtlosen Übergang zwischen den zwei Bodenebenen her oder gleicht ggf. kleinere Unebenheiten (bis ca. 8 mm – je nach Herstellerangabe) aus.

  • Anpassungsprofil

    Anpassungsprofil
    Von einem Boden zum anderen: Mit einem Anpassungsprofil schaffst Du einen optisch einwandfreien Übergang zwischen zwei unterschiedlich hohen Bodenbelägen (bis zu 17,5 mm Höhenunterschied – je nach Herstellerangaben).

  • Treppenkantenprofil

    Treppenkantenprofil
    Treppauf, treppab: Für eine sichere Fixierung und ggf. Anpassung verschiedener Belagstärken im Treppenbereich sind Treppenkantenprofile ideal. Hohe Belastbarkeit und Sicherheit nach der Montage zeichnen diese Profile aus.

  • Endprofil

    Endprofil
    Ein End-, Einfass- oder auch Abschlussprofil ist ein ideales Profil für Wandanschlüsse und ist auch für den Abschluss des Bodenbelags an Balkontüren geeignet.

von

Tipp

Ein Vorteil der meisten Profile ist – neben ihren oben genannten Eigenschaften – dass durch integrierte Kabelkanäle eine verdeckte Verlegung von Kabeln durch den Raum möglich ist.

Achte beim Kauf auch darauf, für welche Belagstärken die jeweiligen Profile geeignet sind.

Montagetipps für Profile

Je nach Profil und Befestigungsart unterscheidet sich auch das Vorgehen bei der Montage. Hier gibt's Tipps, damit nachher auch alles richtig sitzt.

Montage von Übergangsprofilen

  • Montage von Uebergangsprofilen 1

    1. Schritt
    Dort, wo unterschiedliche Bodenbeläge aufeinandertreffen, entstehen leicht Stolperkanten, z. B. im Türbereich. Mit sogenannten Übergangsschienen kann man solche Kanten abdecken. Schneide entsprechend des Türmaßes die Übergangsschiene zu. Die Dicke der herausgenommenen Türzarge ziehst Du dabei rechts und links von der Schienenlänge ab.

  • Montage von Uebergangsprofilen 2

    2. Schritt
    Setze die Grundschiene in die Aussparung im Boden ein (Randabstand beachten!). Markiere und bohre Dübellöcher. Schraube dann die Schiene fest.

  • Montage von Uebergangsprofilen 3

    3. Schritt
    Sichere mit Holzstreifen eine 10-mm-Dehnungsfuge und verlege den Holzboden entlang dieser Fuge weiter. Zum Schluss drückst Du einfach die Abdeckung in die Übergangsschiene ein.

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Montage von Profilen zum Dübeln

  • Montage von Profilen zum Duebeln 1

    1. Schritt
    Zunächst den Altboden entfernen. Anschließend ein Loch mit 6 mm Durchmesser bohren (Dehnungsfugen beachten!). Verwende alle mitgelieferten Dübel. Die Lochabstände sind beliebig wählbar, die beiden äußersten Bohrungen so weit wie möglich außen ansetzen.

    Entferne den Bohrstaub und überprüfe die Tiefe des Bohrlochs (= Dübellänge + 1 cm).

  • Montage von Profilen zum Duebeln 2

    2. Schritt
    Alle beigepackten Dübel in die entsprechende Aufnahmenut des Profils schieben. Dübel über den Bohrlöchern passend ausrichten. Profil und Dübel gemeinsam fest in die Bohrlöcher drücken und gleichmäßig am Boden fixieren. Hierfür das Profil festschlagen (Schlagholz verwenden!).

    Für eine spätere Demontage mit einem Spachtel sorgsam unter dem Profil entlangfahren bis zu den einzelnen Dübelköpfen. Mit einem Hammerschlag den Dübel an der Stelle gezielt durchtrennen. Für eine neue Montierung des Profils einfach neue Dübelverwenden.

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Montage von Profilen zum Clipsen

  • Montage von Profilen zum Clipsen 1

    1. Schritt
    Das Basisprofil idealerweise auf dem Untergrund verkleben. Hierfür Montagekleber (bei gutem Estrich oder auf Holz) oder Zweikomponentenkleber (bei schlechtem Estrich und bröckeligen Dehnungsfugen) verwenden.

    Das Basisprofil im Klebebett ausrichten, Kleberückstände ggf. vorsichtig entfernen.

    Bitte berücksichtige beim Ausrichten Dehnungsfugen zwischen Belag und Profil. Der Kleber muss vor dem Einrasten des Oberprofils vollständig aushärten.

  • Montage von Profilen zum Clipsen 2

    2. Schritt
    Bohrlöcher anzeichnen (Dehnungsfugen beachten!). Die äußersten Bohrungen so weit wie möglich außen ansetzen, max. 4 cm vom Seitenrand. Verwende Pan- Head-Schrauben zur Montage. Oberprofil unter Handdruck auf das Basisprofil aufsetzen und einrasten lassen. Je nach Bedarf passt sich das Profil aufgrund des Gelenkstegs bei Höhenunterschieden automatisch an. Fixiere das Oberprofil mit Hammer und Schlagholz.

    Für eine eventuelle Demontage mit einem Spachtel sorgsam unter dem Profil entlangfahren und auf einer Länge von 20 cm vorsichtig anhebeln. Nach dem Ausrasten des Oberprofils aufgrund der integrierten Bogenverzahnung das Profil sorgsam abziehen. Das Oberprofil kann auch nach der Demontage wieder wie gehabt montiert werden.

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Montage von Profilen zum Schrauben

  • Montage von Profilen zum Schrauben 1

    1. Schritt
    Das Basisprofil zunächst auf dem Untergrund verkleben oder verschrauben (empfohlen!). Beim Verschrauben Basisprofil ausrichten (Dehnungsfugen beachten!), durch die Schraublöcher des Profils 5-mm-Löcher bohren, Dübel fixieren und verschrauben.

    Beim Verkleben Zweikomponentenkleber oder anderen sehr starken Kleber (z. B. Kleberit) verwenden. Kleber nach der Fixierung des Profils vollständig aushärten lassen.

  • Montage von Profilen zum Schrauben 2

    2. Schritt
    Oberprofil auf Basisprofil anbringen. Das Oberprofil passt sich bei Höhenunterschieden automatisch an.
    Oberprofil anschließend mit geeigneten Bohrschrauben über die Schraublöcher im Profil fixieren. Die Wahl der Schrauben ist von der Aufbauhöhe abhängig (Herstellerangaben beachten!). Die Schrauben idealerweise mit einem Akkuschrauber (mittleres Drehmoment) unter leichtem Druck fixieren.

    Für eine spätere Demontage können die fixierten Schrauben einfach wieder herausgedreht und wieder eingeschraubt werden.

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Montage von Kabelkanälen

  • Montage von Kabelkanaelen 1

    1. Schritt
    Basisprofil verschrauben oder verkleben (siehe Schraubprofil). Wenn stromführende Leitungen im Kabelkanal verlegt werden, muss das Profil von einem Fachmann mit einem Schutzleiter geerdet werden.

    Beim Verlegen mehrerer Kanäle hintereinander diese mit Kabelbrücken verbinden. Daten- und Lautsprecherkabel brauchen keinen Schutzleiter.

  • Montage von Kabelkanaelen 2

    2. Schritt
    Kabelleitungen in die Kabelführung des Basisprofils einlegen. Mehrere Kabel alle 30 cm bündeln. Die Leitungen dürfen im Kabelkanal nicht gestückelt oder verlängert werden!

    Oberprofil auflegen, darauf achten, dass kein Kabel eingeklemmt ist. Passende Bohrschrauben auswählen und idealerweise mit einem Akkuschrauber (mittleres Drehmoment) das Oberprofil am Basisprofil fixieren.

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Montage von Treppenkantenprofilen

  • Montage von Treppenkantenprofilen 1

    1. Schritt

    Treppenstufen ggf. mit Reparaturspachtel ausgleichen.

    Setzstufen zuschneiden und an den Treppenstufen verkleben. Nun Basis- und Oberprofil auflegen und verschrauben. Hierfür den senkrechten Schenkel des Oberprofils fest gegen die Setzstufe drücken und durch die Schraublöcher im Basisprofil Löcher mit 5 mm Durchmesser in die Stufe bohren. Nun das Profil mit Dübeln festschrauben (bei Holztreppen ohne Dübel).

  • Montage von Treppenkantenprofilen 2

    2. Schritt
    Oberprofil abnehmen und ggf. zum Ausgleich der Materialstärke des Basisprofils eine Dämmunterlage (2 mm) auf der jeweiligen Stufe verkleben. Belag für die Trittstufe zuschneiden und ebenfalls verkleben. Oberprofil auflegen und mit den passenden Bohrschrauben fixieren. Oberprofil mit Hammer und Schlagklotz anklopfen und die Bohrschrauben nachziehen.

    Für eine spätere Demontage von Schraubprofilen können die fixierten Schrauben einfach wieder herausgedreht und wieder eingeschraubt werden.

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