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Schnee räumen mit Schneeräumgeräten

Schnee räumen mit Schneeräumgeräten

Auf den ersten Blick ist ein weißes Winterwunderland super - doch es verursacht auch regelmäßig Verkehrschaos und Unfälle. Deshalb solltest Du stets gut gewappnet sein. Hier haben wir Dir Wissenswertes zu Schneefräsen und der Räumpflicht zusammengestellt.

Lesezeit 4 min. Schneefräsen im Shop

Die richtige Schneefräse finden

Welche Schneefräse für Deine Zwecke die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Hier die wichtigsten in Kürze zusammengefasst:

  • Flächengröße und Untergrund: Hast Du viel oder wenig Fläche zu räumen? Ist der Untergrund abschüssig, uneben, etc.? Geografische Lage: Kommt bei Dir nur ab und an Pulverschnee vom Himmel gerieselt oder musst Du im Winter mehrmals am Tag Schneemassen räumen?
  • Räumbreite: Wie breit sollen die Bahnen sein, die Deine Schneefräse bei einem Arbeitsgang freiräumt? Diese Kennzahl ist vor allem ein Anhaltspunkt dafür, wie schnell Du Wege mit der Fräse freiräumen kannst. Logisch: Je größer die Räumbreite, desto schneller ist die Arbeit erledigt.
  • Schneehöhe: Wie hoch muss die maximale Schneehöhe sein, die sie in einem Arbeitsgang bewältigen können?
  • Wurfweite und -richtung: Die Wurfweite und -richtung ist bei allen Schneefräsen einstellbar, jedoch in unterschiedlichem Maße je nach Modell.
  • Leistungsstärke: Diese Kennzahl wird in Tonnen Schnee pro Stunde angegeben. Die Leistung hängt unmittelbar von der Art des Antriebs der Schneefräse ab.
Schneeschaufeln ade! Den Buckel krumm schaufeln war gestern. Heute gibt es Maschinen, die diese leidige Aufgabe größtenteils erledigen. Mit Schneefräsen räumst Du Deine Wege schneller frei – und vor allem mühelos! Der Schnee wird von der Maschine sowohl aufgenommen und an einer geeigneteren Taustelle wieder ausgeworfen. Alle wichtigen Infos zu Schneefräsen haben wir hier für Dich zusammengestellt.

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Antriebsarten und Varianten von Schneefräsen

Grundsätzlich lassen sich Schneefräsen grob in Elektro- und Benzin-Schneefräsen einteilen. Diese sind wiederum einteilbar in einstufige und zweistufige Schneefräsen.
Weitere Unterscheidungen: Einige Schneefräsen müssen auf Rädern vorwärts geschoben werden, andere haben einen eigenen Antrieb und manchmal einen Raupenantrieb für unebene Untergründe. In folgender Tabelle kannst Du Dir einen Überblick über die Antriebsarten und Arbeitsweisen von Schneefräsen verschaffen.

Vor- und Nachteile einer Schneefräse mit Benzinmotor

  • Leistungsstarke und robuste Maschinen
  • werden mit nassem Schnee und größeren Schneemengen fertig
  • Räumen von hohen Schneemassen ist möglich
  • schnelles Arbeiten durch meist große Räumbreiten
  • kein Kabelanschluss, dadurch hohe Mobilität
  • aufgrund des Gewichts kostet die Bedienung etwas Kraft
  • wartungsintensiv
  • lauter als Elektro-Schneefräsen
  • stoßen Abgase aus
Benzinmotoren von Schneefräsen werden mit verschiedenen Startersystemen angeboten: Zugseil, batteriebetriebener Anlasser oder 230-V-Elektrostarter. Die Bedienung eines Zugseil-Anlassers erfordert etwas Übung. Mit Elektrostartern geht das Starten einfacher.

Vor- und Nachteile einer Schneefräse mit Elektromotor

  • leise
  • wartungsarm
  • umweltfreundlich
  • leicht und daher handlich
  • weniger leistungsstark als Benzinmodelle
  • man muss beim Bedienen auf das Kabel achten, das auch die Reichweite der Maschine einschränkt

Mittlerweile gibt es auch Akku-Schneefräsen, die ähnliche Vorteile wie Elektro-Schneefräsen haben (siehe oben). Sie können mit einer Akkuladung meist 45-60 Minuten lang arbeiten. Allerdings brauchen die Akkus je nach Leistungsklasse viele Stunden bis sie wieder geladen sind. Gegen diesen Nachteil helfen zusätzliche Reserve-Akkus. Es muss darauf geachtet werden, dass die Akkus für den Betrieb nicht zu kalt sind. Sie müssen im beheizten Raum aufbewahrt oder (im Freien) am Ladegerät angeschlossen bleiben. Die Leistungsstärke solcher Modelle ist im Vergleich zu Benzinern sehr gering.

Bei einer einstufigen Schneefräse fräst sich ein Schleuderrad durch den Schnee. Es nimmt ihn auf und schleudert ihn durch einen Auswurfschacht wieder raus. Am Schleuderrad befinden sich Gummilippen. Es übernimmt auch die Aufgabe des Antriebs. Daher können einstufige Schneefräsen nur auf ebenen Untergründen zum Einsatz kommen. Steine und Äste könnten die Gummilippen beschädigen.
Die Räumbreite und Auswurfweite von einstufigen Schneefräsen sind begrenzt. Auf der anderen Seite sind sie durch ihre einfache Konstruktion günstig und wendig. Sicherlich ist eine einstufige Schneefräse für regelmäßiges Schneeräumen in Einfahrten und auf Gehwegen völlig ausreichend und empfehlenswert.
Einstufige Schneefräsen gibt es wahlweise mit Elektro- oder Benzinmotor.

Für große Flächen und unbefestigte Untergründe sind zweistufige Schneefräsen die bessere Wahl. Sie bewältigen größere Schneemengen und können die Schneemenge in der Regel weiter werfen als einstufige Modelle. In der ersten Stufe wird Schnee durch eine Räumschnecke zum Auswurfkanal befördert. Dort pustet ein Gebläse den Schnee zum und durch den Auswurfkanal. Der Antrieb der Schneefräse erfolgt über die Räder.
Zweistufige Schneefräsen werden in der Regel mit einem Benzinmotor betrieben, da die Abhängigkeit von einem Elektrokabel ihre Einsatzmöglichkeiten zu sehr einschränken würde.

Bei zweistufigen Schneefräsen kann man sich zwischen einem Rad- oder Raupenantrieb entscheiden. Räder sind deutlich leichter zu steuern und wendiger. Der Raupenantrieb hat hingegen den Vorteil, dass auch bei vereisten Strecken ein permanenter Vortrieb gewährleistet ist.

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Hinweis

Wie viel PS sollte eine Schneefräse haben? Das ist eine häufig gestellte Frage. Die im Alltag noch häufig verwendete Einheit (PS), um die Leistung eines Geräts anzugeben.

Sie ist mittlerweile aber nicht nur veraltet, sondern darf nicht malmehr verwendet werden! Bis 2009 durfte in der Werbung PS nur zusätzlich zu Kilowatt (kW) angegeben werden. Seit der letzten Änderung der Richtlinie 80/181/EWG, die am 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist, ist die alleinige Aufführung von PS und allen anderen Nicht-SI-Einheiten in der gesamten EU nicht mehr zulässig.

Schallleistungspegel und Schalldruckpegel

Beim Arbeiten mit Schneefräsen und anderen lautstarken Maschinen solltest Du auf ausreichenden Lärmschutz achten. Um einen passenden Lärmschutz bestimmen zu können, empfiehlt es sich auf folgende Angaben des Herstellers zu achten:

  • der Schallleistungspegel (LwA)
  • der Schalldruckpegel (LpA)
Die Maschinenlärmverordnung (2000/14/EG) beinhaltet eine Richtlinie, die die Kennzeichnung des Schallleistungspegels für Maschinen und Geräte verbindlich vorschreibt.

Schallleistungspegel LwA

Wie viel an Schallabstrahlung eine Maschine (Schallquelle) insgesamt erzeugt, kann man der Angabe des Schallleistungspegels (LwA) entnehmen. Er ist abhängig von der Intensität der abgestrahlten Schallwellen und von der Größe der Maschine. Die Größe und Form des Raumes, in der die Maschine betätigt wird und die Entfernung zwischen Schallquelle und Messpunkt hat für den Wert hingegen keine Bedeutung.
Je höher die Summe aller Schallleistungspegel mehrerer Maschinen, desto lauter ist es im entsprechenden Raum.
Der Wert des Schallleistungspegels als Einzelangabe ist in zwei Schreibweisen möglich:

  • LwA in dB
  • Lw in dB(A)

Schalldruckpegel LpA

Der Schalldruckpegel (LpA) beschreibt die Stärke der Schallabstrahlung, die von einer Schallquelle, z.B. einer Schneefräse, abgegeben wird. Der Wert kommt dem Empfinden des menschlichen Gehörs gleich, also dem Geräusch, welches am menschlichen Ohr ankommt. Einflüsse durch den Raum oder andere Gegenstände bleiben dabei unbeachtet, was den Wert allerdings in seiner Vergleichbarkeit einschränkt.
Damit der Wert aussagekräftig abgebildet werden kann, bedarf es noch zusätzlicher Größen:

  • Entfernung zwischen Schallquelle und Messpunkt
  • Größe des Raumes
  • Standort der Schallquelle im Raum
  • Raumakustische Eigenschaften (Angaben über die Halligkeit mit Hilfe der Nachhallzeiten)

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Mietservice

Unser Partner Boels stellt als Mietservice professionelle Werkzeuge und Maschinen bereit.

Zum Service

Nimm den Schnee auf die Schaufel - wichtige Fakten zur Räumpflicht!

Wer muss räumen oder streuen?
Grundsätzlich: der Hauseigentümer oder der Vermieter eines Gebäudes. Der Hauseigentümer kann jedoch die Schneeräumung auch an einen Räumdienst, einen Hausmeister oder an die Mieter übertragen. Eine solche Regelung muss von Anfang an im Mietvertrag oder der Hausordnung stehen. Der Vermieter bleibt dennoch mitverantwortlich und muss kontrollieren, ob das Räumen und Streuen klappt. Er muss auch Schneeschaufeln, Besen und Streumittel für diejenigen bereitstellen, an die er die Aufgabe delegiert hat.

Wo muss geräumt oder gestreut werden?
Es muss vorrangig auf dem Gehweg vor dem Haus Schnee geschaufelt und bei Glätte gestreut werden. Besondere Regelungen bestehen, wenn innerhalb des Ortsgebiets kein Gehweg vorhanden ist bzw. in Fußgängerzonen, Wohnstraßen oder bei Radwegen.Beachten Sie bitte die spezifischen Regelungen Ihres Bundeslandes bzw. die Straßenwinterdienstsatzung Ihrer Gemeinde.

Wann muss geräumt werden?
Prinzipiell zwischen 6:00 und 22:00.

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