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Hortensien pflanzen und pflegen

Hortensien KV

Für den perfekten Landhausstil oder das Flair der Atlantik-Inseln brauchst Du im Garten Hortensien. Große Blüten ohne Ende, nahezu alle Farben des Regenbogens und obendrein sind sie auch noch relativ pflegeleicht. Mit Hortensien im Garten kannst Du eigentlich nichts falsch machen!

Lesezeit 5 min. Hortensien im Shop

Finde Deine Hortensie

Hortensienarten gibt es viele. Über 70 konnten weltweit gezählt werden. Darunter befinden sich immergrüne und laubabwerfende Arten. Die verschiedenen Hortensienarten unterscheiden sich zumeist in der Wuchsform, in den Farben und der Blütenform, aber auch in ihren Bedürfnissen.

Jede Hortensienart tickt anders. Um möglichst viel Freude an Deiner Hortensien zu haben, solltest Du Dich vorab über die Unterschiede und spezifischen Anforderungen der Pflanzen informieren.

Richtigen Boden und Standort finden

Hortensien bevorzugen einen halbschattigen Standort mit überwiegend feuchtem Boden. Mit direkter Sonneneinstrahlung haben vor allem die weißen Bauernhortensien ihre Probleme. Hier kann es zu Blütenverbräunungen kommen. Grundsätzlich haben die meisten Arten aber nichts gegen die Sonne, solange sie ausreichend bewässert werden.

Wind mögen sie hingegen alle nicht besonders, weswegen Du auf einen möglichst windgeschützen Standort achten solltest.

Im Garten gepflanzt machen Hortensien eine gute Figur neben Buchsbäumen und anderen Schattenstauden und -gräsern.

Hortensien sorgen auch in Kübeln auf der Terrasse oder dem Balkon für einen farbenfrohen Blickfang. Auch hier gilt, besser im Halbschatten positionieren und regelmäßig gießen.

Hortensien Standort

Viel Feuchtigkeit ist das A und O. Außerdem sollte der Boden leicht sauer, nahrhaft und humos sein. Ein geringer Kalkgehalt des Bodens ist zwar nicht schlimm, aber eben auch nicht ideal.

Da die Hortensie einen großen Wasserbedarf hat, auf Staunässe im Wurzelbereich jedoch empfindlich reagiert, bietet sich ein Boden an, der große Mengen Wasser aufsaugt, ohne Staunässe zu bilden.

Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, nimmst Du Hortensienerde. Die gibt es speziell für Pflanzen mit roten, blauen oder weißen Blüten.

Wichtig ist zudem, dass der Boden möglichst tiefgründig ist, so dass die Pflanze genug Platz zum Wachsen hat und sich optimale ausbreiten kann.

Hortensien pflanzen

Der beste Zeitpunkt, um Hortensien zu pflanzen, ist im Frühling, dann haben sie keinen Frost mehr zu befürchten und die besten Bedingungen zum Anwurzeln. Aber auch im Sommer und Herbst kannst Du Hortensien unproblematisch einpflanzen. Achte allerdings besonders nach dem Pflanzen und an heißen Tagen darauf, die Hortensie mit genügend Wasser zu versorgen.

Pflege und Schutz Deiner Hortensien

Bodenpflege

Hortensien wurzeln tief und profitieren von den positiven Eigenschaften des Mulchens. Es beugt der Wasserverdunstung und Bodenverkrustung vor und schützt die Erde vor Wind, Wasser und direkter Sonneneinstrahlung. Zudem unterdrückt es den Unkrautwuchs in der Regel effektiv.

Sorge dafür, dass der Boden frei von Unkraut ist, bevor Du den Rindenmulch ausbringst – verteile ihn mindestens sieben Zentimeter dick.

Gießen

Hortensien besitzen eine große Blattfläche, die große Mengen Wasser schnell verdunsten lässt. Außerdem ist die Pflanze von Natur aus sehr durstig, weswegen regelmäßiges Gießen super wichtig ist.

Gieße die Hortensie nach dem Einpflanzen in regelmäßigen Abständen vorerst öfter. An heißen Tagen kannst Du sie ruhig auch mal morgens und abends wässern.

Das gilt auch bei Kübelpflanzen. Vermeide jedoch Staunässe, die vertragen sie gar nicht.

Beim Wasser sind Hortensien etwas zimperlich. Kalkhaltiges Wasser mögen sie nicht, das führt auf Dauer zu einer Veränderung ihrer Blütenfarbe. Verwende daher am besten Regenwasser oder gefiltertes Leitungswasser. Die Zugabe von etwas Essig kann sich positiv auf den pH-Wert auswirken.

Düngen

Hortensiendünger fördert das natürliche Wachstum der Pflanze und sorgt für die Bildung zahlreicher und üppiger Blüten. Die ausgewogene Nährstoffkombination ist exakt auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt.

Dünge Deine Hortensien einmal im Jahr, vorzugsweise im Frühjahr oder Frühsommer. Die Angaben zum Düngen findest Du auf der Verpackung.

Hortensien Boden

Farbwechsel

Du wunderst dich, dass die rosa Hortensien des Nachbarn auf einmal blau sind? Das kannst Du auch!

Du musst nur den pH-Wert des Bodens erhöhen. Das klappt allerdings nicht mit allen Hortensienarten.

Weiße und reinrote Hortensien behalten ihre Farbe, egal wie der pH-Wert ist. Rosa Hortensienkannst Du verändern. Bei sehr saurem Boden geht das durch Aufkalken. Die Blaufärbung kannst Du aber auch mit einem speziellen Hortensienblau Dünger erreichen. Davon verteilst Du ein bis zwei Eßlöffel im Frühjahr, wenn das Wachstum der Hortensie startet, auf der Erde um die Pflanze. Dann gießen – so wird der Dünger in die Erde eingewaschen und entfaltet seine Wirkung.

Achte darauf, beim Gießen nur Regenwasser oder weiches Wasser zu verwenden, damit der Effekt nicht verloren geht. Bei rosafarbenen Hortensien kann es schon mal 1 bis 2 Jahre dauern, bis die Blaufärbung erfolgreich war. Hab also Geduld.

Wenn Du willst, dass Deine blauen Hortensien blau bleiben, solltest Du für einen sauren Boden sorgen. Der Boden lässt sich beispielsweise durch Kompostgaben versauern.

Gärtner-Tipp: In Windeseile zum Hortensienblau

Du willst so schnell wie möglich strahlend-blaue Hortensien? Dann setze auf Hortensienblau von FloraSelf!

Schneiden

Schneiden oder nicht schneiden? Es kommt drauf an. Bauern-, Samt- und Tellerhortensien bilden ihre Blütenknospen fürs nächste Jahr bereits im Herbst. Jeder Schnitt kann sich demnach negativ auf den Blütenstand auswirken. Schneide bei diesen Hortensienarten im Frühjahr also nur die erfrorenen Triebe und alten Blütenstände ab.

Anders ist es bei Rispenhortensien. Hier werden die Blüten am neuen Holz gebildet, weswegen der Schnitt im Frühjahr (wenn kein Frost mehr ist) empfohlen wird. Er fördert den Austrieb und die Blütenbildung.

Generell ist es förderlich, verwelkte Blüten von der Pflanze zu entfernen. Auch die Zweige sollten im August bereits etwas ausgelichtet werden, damit die Hortensie auch im Inneren mehr Licht bekommt.

Wie viel Zuschnitt nötig ist, kommt auch auf das Alter der Hortensie an. Noch junge Pflanzen benötigen nur einen leichten Formschnitt, bei älteren Exemplaren kannst Du hingegen großzügiger vorgehen.

Pflanzenschutz

Wie alle Pflanzen, kann auch die Hortensie von bestimmten Krankheiten befallen werden: Pilzkrankheiten, die sie ereilen können, sind echter Mehltau, Grauschimmel und Blattfleckenkrankheiten sowie in seltenen Fällen auch einige Virus-Krankheiten.

Mögliche Schädlinge von frei gepflanzten Hortensien sind Blattläuse und Dickmaulrüssler. Auch Schnecken sollten vor allem von jungen Pflanzen fern gehalten werden. Bei Kübelpflanzen solltest Du ein Auge auf Schildläuse werfen.

Hortensien Pflanzenschutz

Herkunft und Verbreitung

Hortensien gehören zur Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae). Ihr Name kommt aus dem griechischen und bedeutet „Wasserkanne“. Der Name ist hier übrigens Programm, die meisten Arten haben tatsächlich einen sehr hohen Wasserbedarf.

Hortensien gibt es als Sträucher, Halbsträucher oder als kleine Bäume. Über 70 Hortensienarten sind weltweit verbeitet, die meisten davon kommen in Süd- und Ostasien sowie in Nord- und Südamerika vor.

Aber auch in Europa hat sich die Hortensie bereits in den Vorgärten durchgesetzt. Kein Wunder bei der reichen Blütenpracht und den starken Farben. Manche sagen ihr auch einen romantischen und ländlichen Charme nach. Bei anderen weckt sie wiederum das Urlaubsfeeling.

Hortensien Zu den Artikeln

Typische Fragen rund um die Hortensie

In der Regel dauert die Blütezeit von Hortensien von Juni bis September, je nach Hortensienart. Die Blütenstände sind meist noch bis in den Winter dekorativ. Damit sich die Mütter bereits zum Muttertag über diese farbenprächtigen Pflanzen freuen können, werden in vielen Gärtnereien auch schon mal vorgetriebene Pflanzen angeboten, bei denen die Blüte bereits am Muttertag sichtbar ist.

Hortensien meiden die pralle Mittagssonne, Schatten ist aber auch nicht ihr Ding. Wenn Du es Deiner Hortensie also Recht machen willst und eine volle Blütenpracht wünschst, dann stellst bzw. pflanzt Du sie in den Halbschatten. Morgen- und Abendsonne ist optimal.

Wie viel Platz Deine Hortensie braucht, kommt auf die Sorte an, für die Du dich entschieden hast. Hortensien gibt es langsam- und mittelstarkwachsend. Manche Hortensien können erstaunliche Höhen erreichen, andere wiederum bleiben klein. Im HORNBACH Onlineshop findest Du diese Angaben bei den Hortensien im Artikeldetail.

Hier ist der Name Programm! Der botanische Name der Hortensien ist Hydrangea, was übersetzt „Wasserkanne“ bedeutet. Hortensien brauchen in der Tat viel Wasser, allein schon wegen ihrer großen Blattfläche, über die viel Wasser verdunstet.

Vor allem im Hochsommer, wenn es über mehrere Tage oder Wochen heiß und trocken ist, benötigen Hortensien ausreichend Wasser und sollten täglich gegossen werden. Grundsätzlich ist ein feuchter Boden optimal. Achte aber unbedingt darauf, Staunässe zu vermeiden. Also besser häufiger gießen, statt einmal viel.

Gieße Deine Hortensien vorzugsweise mit kalkarmem Wasser, am besten nimmst Du gleich Regenwasser aus der Tonne.

Damit nicht so viel Wasser verdunstet, kannst Du Deine Hortensien zudem mit einer Mulchschicht versorgen. Die hilft auch gegen Unkraut.

Hortensien kommen in der Regel ganz gut durch den Winter, wobei es hier auch Unterschiede zwischen den Hortensienarten gibt. Am besten schützt Du Deine Hortensien mit Gartenvlies oder Reisig vor Frost. Bei Kübelpflanzen kannst Du die Erde zusätzlich mit Kokosmatten oder Rindenmulch abdecken.

Am leichtesten fällt Hortensien die Überwinterung an einem windgeschützten und schattigen Platz, der möglichst dicht an der Hausmauer liegt.

Das Welken von Hortensien kann verschiedene Gründe haben. Einer ist die Sommerhitze. Lässt die Hortensie im Sommer ihre Blüten hängen, überprüfe, ob die Erde trocken ist. Dann unbedingt gießen!

Ist die Erde leicht feucht, kann das Hängenlassen der Blüten auch ein natürlicher Vorgang der Pflanze sein, um sich vor übermäßiger Verdunstung zu schützen. In diesem Fall erheben sich die Blüten spätestens dann, wenn die Temperaturen wieder niedriger sind.

Ein weiterer Grund kann Staunässe sein, deren Folge Wurzelfäule ist. Nimm die Pflanze in diesem Fall aus dem Kübel, entferne die kaputten Wurzeln und das Substrat und setze sie in einen neuen Kübel mit Hortensienerde. Um Staunässe zu verhindern, solltest Du Deine Hortensien lieber häufiger gießen anstatt einmal mit viel Wasser. Prüfe vor dem Gießen immer, ob sich die Erde wirklich trocken anfühlt.

Es kann aber auch sein, dass es sich um das natürliche Welken der Blüten handelt. In dem Fall hilfst Du der Pflanze neue Blüten anzusetzen, indem Du Verblühtes herausschneidest oder besser noch wegbrichst.

Wenn Deine Hortensie im Frühjahr oder Sommer gelbe Blätter bekommt, die Blattadern aber grün bleiben, besteht Eisenmangel. Das liegt entweder an einem zu hohen pH-Wert oder der Boden ist nicht eisenhaltig genug. Gieße Deine Hortensie in diesem Fall am besten mit Regenwasser und verabreiche ihr einen sauer wirkenden Dünger.

Sind die Blätter komplett gelb, liegt es an Stickstoffmangel. In diesem Fall fügst Du der Pflanze etwas Stickstoffdünger zu.

Du kannst gar nicht genug von Deinen Hortensien bekommen – verständlich. Mit Stecklingen lassen sich Hortensien ganz leicht selber vermehren.

Dafür einfach im Juli ein paar neue, noch nicht verholzte Triebe abschneiden, ein Blattpaar am oberen und unteren Ende dran lassen, den Rest abschneiden. Dann die Stecklinge ein paar Zentimeter tief in einen Topf mit Anzuchterde setzen, die Erde gut anfeuchten, den Steckling mit etwas Folie abdecken und an einen schattigen Platz stellen.

Nach ca. zwei bis drei Wochen sollten sich die ersten feinen Wurzeln entwickelt haben. Sobald sich genug Wurzeln gebildet haben, kannst Du die Stecklinge in einzelne Töpfe umpflanzen und die Folie abnehmen. Im Winter solltest Du die Stecklinge rein holen und an einen kühlen Ort stellen. Im Frühling drauf lassen sich die jungen Pflanzen dann in den Garten aussetzen.

Hortensien eignen sich aufgrund ihrer großen und prächtigen Blüten auch optimal als Schnittblume für Sträuße oder Gestecke.

Noch länger hast Du was von den Hortensienblüten im getrockneten Zustand. Dafür einfach die voll erblühte Blüte kopfüber aufhängen und abwarten, bis sie getrocknet ist.

Wenn Du die volle Farbe der Blüte auch im getrockneten Zustand bewahren willst und verhindern möchtest, dass die Blütenblätter brüchig werden, solltest Du sie in ein Glas mit einer Glycerin-Wassermischung stellen.

Das Glycerin erhälst Du in der Apotheke. Einfach im Verhältnis eins zu zwei Glycerin und Wasser in einem Gefäß mischen, Hortensie schräg anschneiden und hineinstellen, bis das Wasser größtenteils verdunstet ist.

Dann kopfüber trocknen lassen oder mit einer Schnur an einem luftigen, dunkleren Platz aufhängen, bis sie trocken sind.

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