Gartenhaus auswählen und bauen

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Du willst ein Haus für Deinen Garten? Da hast Du die Qual der Riesenauswahl. Hier erfährst Du, was Du zu den verschiedenen Gartenhäusern wissen solltest und wie Du Deinen Traum auf die Beine stellst!

Lesezeit 8 min. Gartenhäuser im Shop

Verschiedene Materialien für Gartenhäuser

Wenn Du ein Gartenhaus willst, hast Du richtig Auswahl. Die Unterschiede gehen schon beim Material los. Alles hat seine Vor- und Nachteile und am Ende zählt Dein persönlicher Geschmack.

Gartenhäuser aus Metall und Kunststoff

Metall- und Kunststoffhäuser bestehen in der Regel aus pulverbeschichtetem Stahlblech bzw. Polypropylen. Das macht sie robust und äußerst beanspruchbar.

Sie haben viele Vorteile:

  • wartungsfrei
  • kein Streichen, Verwittern oder Rosten
  • schneller und einfacher Aufbau
  • Dachkonstruktion aus Stahl
  • metallverstärkte Wandprofile
  • recycelbare Materialien
  • UV-beständig
  • modular erweiterbar

Metallhäuser eignen sich gut als Geräteschuppen, weil sie robust und praktisch sind.

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Unkompliziert und stabil!
Kunststoffhäuser lassen sich meistens leicht zusammenbauen und sind zudem wetterbeständig und UV-beständig. Und vor allem sind sie leicht zu pflegen. Damit ist ein Kunststoffhaus eine echte Alternative zu einem Metall- oder Blockbohlenhaus.

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Hinweis

Metall- und Kunststoffhäuser sind als Schraub- und Stecksysteme erhältlich. Generell ist es hilfreich, wenn beim Aufbau ein paar helfende Hände mitanpacken.

Gartenhäuser aus Holz

Holz ist ein super Rohstoff und hat viele positive Eigenschaften. Deshalb ist es ein beliebtes Bau- und Konstruktionsmaterial – auch für Gartenhäuser! Besonders beliebt ist das Blockbohlenhaus aus massivem Holz.

Natürliches Flair mit Wohlfühlcharakter

Blockbohlenhäuser bestehen aus unbehandeltem Nadelholz, meist Fichtenholz. Diese Holzart besitzt eine gelblichweiße Färbung, eine gleichmäßige Struktur und besondere Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Dadurch sind sie vielseitig einsetzbar: Ausstattung und Blockbohlenstärke richten sich dabei nach der Funktionalität. So kann es z. B. als Zweitwohnung, Geräteschuppen oder Garage genutzt werden. Dabei gilt:

Je dicker die Blockbohlenstärke, desto stabiler das Haus!

Die Montage erfolgt durch ein simples Schraub- und Stecksystem in der klassischen Bohlenvariante mit Ausklinkung am Ende der Bohle.

blockbohlenhaus

Hinweis

Unsere Häuser sind mit einer Blockbohlenstärke von 19 mm bis zu einer stolzen Stärke von 70 mm erhältlich. Die folgenden baulichen Prinzipien sichern einen einfachen Aufbau und eine regendichte Verbindung der einzelnen Blockbohlen:

  • 19-28 mm mit Einfachnut
  • 40-45 mm mit einer Doppelnut
  • 70 mm mit einer Dreifachnut

Der Fußboden in Blockbohlenhäusern besteht i.d.R. aus Nut- und Federbrettern, die auf vorab imprägnierten Grundlagern verlegt werden. Diese Imprägnierung schützt den Holzfußboden vor Schimmel und Fäulnis.

Holz lebt und arbeitet

Holz lebt, arbeitet und verändert sich, besonders wenn es unterschiedlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Im ersten Jahr sind die Veränderungen am stärksten. Auch technische Trocknung und korrekter Holzschutz können hier nicht vorbeugen. Bei Nässe dehnt es sich zum Beispiel aus. Die Wände werden um einige Zentimeter „wachsen“. Wird es wieder trocken, formt es sich wieder zurück.

Das können die Folgen daraus sein:

  • Verzug von Brettern und Bohlen,
  • Austritt von Harz sowie
  • Rissbildung
Weil Holz die Eigenschaft hat, zu arbeiten, musst Du bei Blockbohlenhäusern ein paar Dinge beachten. Die Bohlen dürfen nämlich nicht über mehrere Blockbohlen miteinander fest verbunden werden, beispielsweise durch Regale. Denn sie müssen gleichmäßig wachsen und schrumpfen können. Wenn Du das nicht beachtest, können sich Fugen bilden.

Das gilt auch beim Einbauen von Fenstern und Türen. Tür- und Fensterleisten dürfen nur mit dem Fenster bzw. mit der Tür verbunden werden, keinesfalls mit den Blockbohlen!

Aus verschiedenen Hölzern wählen

Gartenhäuser, Pavillons oder Gartenlauben bekommst Du meistens in verschiedenen Holzarten, vorwiegend in imprägniertem Nadelholz, erhältlich. Jedes Material hat seine Vorteile:

Blockbohlenhaus als Garage nutzen

Die klassische Garage ist nichts für dich? Dann nutze doch ein Blockbolenhaus als Garage. Da hast Du optisch was ganz anders und trotzdem genug Platz für Dein Auto und den anderen Garagen-Kram.

Carportgaragen sind so genannte Mischformen und verbinden die Vorzüge eines Carports mit denen einer Garage.

Mach's farbig! – Bei Holz bist du was die Farbe angeht, total flexibel. Du kannst es in Deinen Farben streichen oder vorbehandeltes Holz nehmen. Im HORNBACH Farbmischcenter kannst Du Deine Farbe mischen lassen.
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Farbmischservice

Ob Wandfarbe, Lack oder Lasur: Misch' Dir einfach Deine eigene Farbe! So einfach geht's:

Zum Service

Multi-Funktions-Platten (MFP)

Die Multi-Funktions-Platte (MFP) ist eine besonders hochwertige Form der Spanplatte – besteht also aus Holz. Aufgrund ihrer Temperaturbeständigkeit eignet sie sich optimal für die Verwendung im Freien, zum Beispiel für Terrassenüberdachungen, Vordächer, Carports oder Gartenhäuser.

Weitere Eigenschaften, die für die Nutzung von MFP-Paneelen sprechen:

  • maximale Bruchfestigkeit
  • leichtes Gewicht sorgt für einfache Transportmöglichkeit
  • feuchtebeständige Verleimung
  • vielseitig einsetzbar
  • attraktive, natürliche Optik

Duotech - robust und mit natürlichem Erscheinungsbild

Duotech ist ein weiterentwickeltes Kunststoffgemisch. Die Oberflächenbeschaffenheit ist der von Holz sehr ähnlich wodurch Du Duotech wie Holz bearbeiten kannst. Du kannst es streichen, sägen und bohren. Dabei ist Duotech besonders robust, stabil und resistent gegen Witterungseinflüsse.

duotech

Konstruktionsarten von Gartenhäusern

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Gartenhaus zu bauen: Steck- und Schraub-Systeme, Elementbau-Systeme oder Blockbohlen-Systeme – mit Deiner Wahl kannst Du nichts falsch machen! Trommle aber am besten ein paar Helfer zusammen, dann geht es leichter und ihr könnt das Gartenhaus gleich mit einem Grillfest einweihen.

Gartenhäuser Zu den Artikeln

Alternative Gartenlaube oder Pavillon

Eine Wohlfühloase im Garten! Mit einem Pavillon oder einer Gartenlaube schaffst Du in Deinem Garten einen besonderen Blickfang: Ein privater Freiraum in Deinem individuellen Stil. Pavillons aus Holz sind schnell platziert und montiert, flexibel einsetzbar und in vielen Größen, Formen und auch Farben zu bekommen! Für mehr Freude am Garten!

Unsere Anleitungen zu Gartenhäusern

Dach und Co. für Dein Gartenhaus

Dacheindeckung

Wenn Du dich für ein Gartenhaus entschieden hast, musst Du noch überlegen, welche Bedachung es bekommen soll. Denn mit einer vernünftigen Dacheindeckung hält das Haus länger dicht!

Dachpappe
Eine Lage Dachpappe ist meistens im Lieferumfang eines Blockbohlenhauses enthalten. Es handelt sich allerdings meist um eine Standard-Dachpappe zur Ersteindeckung. Sie ist dafür gedacht, dass Du Dein Gartenhaus wasserfest aufbauen kannst. Es gibt aber Varianten, die etwas langfristiger sind.

Bei Gartenhäusern mit Flachdach oder Pultdach steht das Regenwasser länger als bei Satteldachhäusern auf dem Dach. Daher solltest Du vor allem ein Flachdach dauerhaft vor Witterungseinflüssen schützen. Ersetze dafür die Dachpappe nach ca. 2 Monaten durch eine Schweißbahn oder Spezialfolie.

Bei Satteldächern ist eine Standard-Dachpappe zur Ersteindeckung ebenfalls nicht ausreichend. Je nach Witterungseinflüssen ist Zustand und Dichtigkeit regelmäßig zu prüfen. Das Dach muss unter Umständen häufiger neu eingedeckt werden.

Bitumenschindeln
Bitumen- oder Dachschindeln kannst Du direkt auf der Dachschalung Deines Gartenhauses verlegen und sie schützen Dein Dach nachhaltig und effektiv vor Witterungseinflüssen. Wie Du das Gartenhaus mit Bitumenschindeln deckst, zeigen wir Dir in unserer Anleitung.

dacheindeckung mit dachpappe

Dachziegel
Manche Gartenhäuser kannst Du mit Dachziegeln eindecken (Aber Achtung: Artikelbeschreibung beachten!). Für diese Art der Dacheindeckung sind die Vorgaben des Herstellers zu den Abständen der Dachlatten zu berücksichtigen!

dacheindeckung mit dachziegeln

Schneelast

Bedenke vor dem Kauf die Schneelast, die Dein Gartenhaus aushalten muss. Je nachdem wo Du wohnst, kann es im Winter schon heftig schneien. Dann sollte Dein Gartenhaus dem auch standhalten können. Auskunft darüber, wie hoch die Schneelast in Deiner Region in der Regel ist, kann Dir Dein zuständiges Bauamt geben. Die bei den Artikeln angegebene Schneelast ist statisch berechnet.

Gegen einen Aufpreis erhältst Du im Markt eine Schneelasterhöhung für Dein Gartenhaus. Dann bekommst Du Dein Gartenhaus mit dickeren Pfosten geliefert – gerade in Regionen mit hohem Schneeaufkommen kann das sehr nützlich sein.

Schneelasten in Österreich

Geregelt werden die Schneelasten in Deutschland mit der DIN EN 1991-1-3 (2010-12). Aufgeteilt in insgesamt 5 Zonen, wobei die Zonen 1 und 2 jeweils nochmal mit 1a und 2a gesplittet sind.

Der Standort und die topografische Höhe des Wohnortes sind die maßgeblichen Einflussfaktoren auf die Größe der Schneelasten.

Die Karte zeigt Dir, mit welcher Schneeintensität Du in Deiner Region rechnen musst.

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Fenster und Türen

Je nachdem wie Du Dein Gartenhaus nutzen willst, sollte es Fenster mit der geeigneten Funktion haben.

  • Drehfunktion: das Fenster lässt sich komplett öffnen
  • Dreh-Kipp-Funktion: das Fenster lässt sich komplett öffnen oder kippen
  • Einfache Verglasung: Fenster und Türen sind mit Echtglasscheiben ausgestattet.
  • Isolierverglasung: Fenster und Türen sind durch eine Doppelverglasung gedämmt.

Achtung!

Manche Gartenhäuser werden auch mit feststehenden Fenstern geliefert – die kannst Du nicht kippen oder ganz öffnen.

Baugenehmigung für ein Gartenhaus?

Du hast Dein Gartenhaus von vorne bis hinten perfekt geplant und natürlich willst Du sofort loslegen. Aber Moment! Eine Sache gibt es noch zu klären: die Baugenehmigung. Schließlich willst Du ja nicht am Ende Dein Gartenhaus wieder abreißen.

Entscheidend sind drei Punkte:

  1. Wie groß wird das Gartenhaus?
  2. Wie wird das Gartenhaus genutzt?
  3. Wo auf meinem Grundstück steht das Gartenhaus?
Du brauchst also eine Genehmigung, wenn Dein Haus eine bestimmte Größe überschreitet. Welche das ist, erfährst Du bei Deinem zuständigen Bauamt.

Regionale Regelungen beachten!

Bei allen rechtlichen Fragen rund um den Garten gibt es keine bundesweit einheitlichen Regelungen. Informiere Dich immer bei der Behörde, die für Deinen Wohnort zuständig ist. Die Bestimmungen dort, können schon wieder anders sein als im nächsten Landkreis. Verlass Dich also nicht auf pauschale Aussagen.

Du brauchst auch dann eine Baugenehmigung, wenn Du Dein Gartenhaus auf einem betonierten Fundament oder einer betonierten Bodenplatte baust.

Das schließt den dritten Punkt mit ein, denn die Genehmigung ist dann fällig, wenn Du das Häuschen als Aufenthaltsraum nutzen willst. Dann spielt nämlich die Sicherheit eine wichtige Rolle. Wenn Du nur Gartengeräte dort aufbewahrst ist das nicht so gravierend.

Die Postition des Gartenhauses spielt ebenfalls eine Rolle. Grundsätzlich musst Du einen Grenzabstand zum Nachbarn einhalten. Meistens sind das drei Meter. Wenn Du aber direkt auf die Grenze bauen möchtest, musst Du einige Vorschriften berücksichtigen (z. B. Höhe der Gartenhauswand, Maße der überdachten Fläche, Nutzfläche, etc.).

baugenehmigung

Trendthema – She Sheds und Man Caves

Der Trend geht zum Zweithaus im Garten.
She Sheds und Man Caves sind der neue Trend, der die Gärten Österreichs erobert. Diese Häuser im Grünen können mehr als der übliche Geräteschuppen mit Wellblechdach. Kein Gartenhaus mehr, in dem die Gartengeräte und -maschinen lagern und verstauben. Sondern eine Gartenhütte ganz nach Deinen Vorstellungen: ob Kunstatelier oder Partyhütte, völlig egal, Hauptsache Du kannst Dich frei entfalten und Deine Projekte umsetzen. Sie sind einfach eine gute Möglichkeit sich ein eigenes Reich zu schaffen. Gebe Deiner Kreativität und Deinem Macher-Dasein einen Ort, dem keine Grenzen gesetzt sind.

Darum boomen vor allem SheSheds für den Garten

Es gab eine Zeit, da waren Gartenhäuser einfach Gartenhäuser. Ein Ort in dem Gartengeräte lagern und verstauben und der Sommer seinen Rückzugsort findet, wenn der Winter draußen tobt.

Damit ist jetzt Schluss. Alte verstaubte Gartenhäuser, Geräteschuppen oder Gewächshäuser werden renoviert und hergerichtet. Nachdem die Hütte einmal leer geräumt ist, wird sie angestrichen und so eingerichtet, wie Sie es sich vorstellen. Zum Beispiel als gemütliches Zweitwohnzimmer, Leseinsel, einer Werkstatt für neue Projekte oder als Rückzugsort, um Ruhe zu finden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

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She Sheds Zu den Artikeln

Die Männerhöhle - nur für ihn!

Auch für die Männer gibt es einen exklusiven Raum, ein Refugium, eine Macher-Werkstatt, wo sie das genießen können, was sie lieben – eine Man Cave. Hier werden Projekte umgesetzt, Dart gespielt, Fußball geschaut und Witze gerissen. Dort liegt Männerduft in der Luft, gefüllt mit Schweiß, Leidenschaft und Herzblut. Jede Faser des Körpers schreit nach so einem Ort – wo Fußballhymnen ertönen und der Duft von Sägespänen in der Luft liegt. Hier wird gefeiert, gelacht, gewerkt und gemacht – alles was das Herz begehrt.

man cave
Man Caves Zu den Artikeln

Gartenhaus-Lexikon

Fragen über Fragen! Wie sieht ein Pultdach aus? Was ist ein Friesengiebel? Was bringt eine EPDM-Folie? In unserer Begriffserklärung findest Du Antworten zu diesen und ähnlichen Fragen rund um das Gartenhaus.

Hinweis: Vor der Bestellung musst Du sicherstellen, dass die Entladestelle mit einem 40 Tonnen-LKW erreichbar ist. Nähere Hinweise entnimmst Du bitte dem Datenblatt (PDF, 87 kB).

In unserem Sortiment findest Du Gartenhäuser für alle Zwecke: Grillkotas, Marktstände, Gerätehäuser, klassische und moderne Freizeithäuser.

EPDM-Folie

Die Kurzbezeichnung EDPM steht für Ethylen-Propylen-Dien-Monomer und ist ein synthetischer Kautschuk mit hervorragenden Eigenschaften: wetter- und feuchtigkeitsbeständig, ozonresistent, thermisch beständig. Aufgrund dieser Eigenschaften wird die Folie bei der Bedachung eingesetzt.

Verzinkt/Pulverbeschichtet

Beim Verzinken wird Stahl mit einer dünnen Schicht Zink versehen. Das schützt das Material vor Korrosion. Die Pulverbeschichtung ist primär eine Form der Lackierung auf leitfähigen Untergründen und dient dem Korrosionsschutz.

Je nach Gemeindeverordnung musst Du vor dem Aufbauen des Gartenhauses einen Bauantrag stellen und Dir eine Genehmigung besorgen. Frage vor dem Kauf zur Sicherheit beim zuständigen Amt Deiner Gemeinde nach.

Hier gibt's mehr Infos zur Baugenehmigung

In unserem Onlineshop sind am Artikel in der Regel die Datenblätter hinterlegt, welche die Bauämter zur Beurteilung Deines Bauvorhabens brauchen. In wie weit dann noch eine separate Statik erforderlich ist, entscheidet selbstverständlich das Bauamt.

Flachdach
Ein Flachdach hat entweder keine oder lediglich eine geringe Dachneigung. Für die Neigung gibt es unterschiedliche Obergrenzen – in Deutschland gilt ein Dach bis zu einer Neigung von 25° als Flachdach.

Friesengiebel
Der Friesengiebel ist ein spitz zulaufender Giebel in der Mitte des Hauses. Er setzt sich seitlich vom Hauptdach ab und befindet sich meist über dem Eingangsbereich.

Pagodendach
Ein Pagodendach nennt man auch Gefälledach mit sehr geringer Neigung. Dabei handelt es sich um ein chinesisches, sehr markantes mehrgeschossiges Dach.

Pultdach
Das Pultdach ist nur zu einer Seite geneigt – die untere Kante bildet die Dachtraufe, die obere den Dachfirst.

Satteldach
Das Satteldach ist auch unter dem Namen Giebeldach bekannt und ist wohl die bekannteste Dachform.

Stufendach
Bei dieser Dachform stehen die Seitenteile vertikal versetzt zueinander und bilden so eine markante Dachkonstruktion.

Tonnendach/Bogendach
Das Bogendach bildet im Querschnitt weniger als einen halben Kreis. Das Dach ragt über die Seitenwände hinaus (mit Vorsprung).

Schleppdach
Wer sein Gartenhaus durch eine Veranda vergrößern will, kann diese überdachen. Die Überdachung kann mit einer frei stehenden Konstruktion oder einem sogenannten Schleppdach gebaut werden. Eine Schleppdachkonstruktion ist optisch ansprechender, setzt aber das Entfernen der Dachverschalung und der Schindeln voraus und ist daher aufwendiger. Achte dabei auf das Gewicht der Balken und auf das sichere Anbringen. Die Fläche unter dem Dach kann auch als Abstellfläche genutzt werden.

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Für die Stabilität, Funktion und Haltbarkeit Deines Gartenhauses ist ein gutes Fundament sehr wichtig. Ein waagerechtes und tragfähiges Fundament sorgt dafür, dass die Wände einwandfrei passen und das Haus stabil steht.

Bedenke vor dem Kauf die Schneelast, die das Gartenhaus aushalten muss. Auskunft dazu kann das zuständige Bauamt geben. Die bei den Artikeln angegebene Schneelast ist statisch berechnet.

Hinweis: Gegen Aufpreis gibt es im Markt eine Schneelasterhöhung für das Gartenhaus. Dann wird das Gartenhaus mit dickeren Pfosten geliefert – gerade in Regionen mit hohem Schneeaufkommen kann das sehr nützlich sein. Schneelasten werden bezogen auf die Grundrissprojektion in kN/m2 angegeben. Ein kleiner Wert bedeutet, dass das Gartenhaus nur eine geringere Menge Schnee tragen kann, ohne statische Defizite zu entwickeln. Geregelt werden die Schneelasten in Deutschland mit der DIN EN 1991-1-3 (2010-12). Aufgeteilt in insgesamt 5 Zonen, wobei die Zonen 1 und 2 jeweils nochmal mit 1a und 2a gesplittet sind (Zone 1 = geringe Schneelast bis Zone 3 = hohe Schneelast). Der Standort und die topografische Höhe des Wohnortes sind die maßgeblichen Einflussfaktoren auf die Größe der Schneelasten.

Die Kesseldruckimprägnierung auch Wechseldruckverfahren genannt, gehört zu den Holzschutzverfahren. Es basiert auf dem Wechselspiel von Vakuumphasen und Druckphasen, in denen eine Imprägnierflüssigkeit ins Holz eingebracht wird. Das Verfahren soll das Holz vor äußerlichen Einflüssen schützen und dem natürlichen Zerfall entgegenwirken. Durch eine qualitativ hochwertige Kesseldruckimprägnierung ist das Holz dauerhaft gegen Insekten, Pilze und Moderfäule sowie Erde und Wasser geschützt. Vor allem bei Hölzern, die draußen im Einsatz sind und damit dauerhaft dem Wetter ausgesetzt sind, ist dieser Schutz sehr sinnvoll.

Je nach Hersteller können kesseldruckimprägnierteHölzer eine grau-grünliche Färbung haben.

Es gibt natürlich auch Hölzer, die bereits von Natur aus resistent sind, aber bei einheimischen Naturhölzern wie Kiefer, Fichte oder Douglasie muss mit Holzschutzmitteln nachgeholfen werden.

Steck- und Schraub-Systeme
Hier werden die einzelnen Profilbretter einfach aufeinander gesteckt und verschraubt. Der Aufbau ist zeitaufwändiger als beim Elementhaus. Die außen liegenden, aufrechten Leisten schützen die Stirnkanten des Hauses sowie die Nagelköpfe vor der Witterung. Durch diesen konstruktiven Holzschutz verlängert sich die Lebensdauer Deines neuen Gartenhauses.

Vorteil: Spart Geld durch Selbstmontage.

Elementbau-Systeme
Der Aufbau geht im Vergleich zu anderen Systemen deutlich leichter und schneller von der Hand, da die Bausätze aus vormontierten Elementen bestehen, die einfach zusammengesteckt und verschraubt werden. Bei den meisten Varianten sind sogar Dach- und Fußbodenelemente vorgefertigt, so dass der Aufbau rasch vorangeht. Die doppelten Elementrahmungen ergeben eine äußerst stabile Konstruktion. Deckleisten bilden einen langfristigen konstruktiven Schutz.

Vorteile: Leichter und zeitsparender Aufbau, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Blockbohlen-Systeme
Die Blockbohlenbauweise ist die klassische Form der Gartenhäuser. Verwendet werden vorgefertigte Holzbohlen mit einem Nut- und Federsystem, welche an der Kopfseite eingekerbt sind. Dadurch ergibt sich beim Aufschichten der Bohlen das charakteristische Bild der Hausecken.

Vorteile: Hohe Stabilität der Wände, formschöne Bohlenden durch Facettenschnitt. Noch mehr Schutz vor Wind und Regen durch Eckausklinkung. Passgenaue Bohlen durch modernste CNC-Frästechnik, wartungsfrei durch direkte Verschraubung der einzelnen Bohlen.

Aufstellmaße Breite x Tiefe
Dieses Maß gibt das Außenmaß der Wand ohne die überstehenden Blockbohlen an. Daran kannst Du Dich orientieren, wenn Du ausmisst, wie groß das Fundament für das Gartenhaus sein muss.

Aufstellfläche in qm
Die Aufstellfläche errechnest Du durch das Multiplizieren der Aufstellmaße Breite x Tiefe. Das Maß ist wichtig, wenn Du Dich um eine Baugenehmigung kümmern musst.

Außenbreite und Außentiefe inkl. Dachüberstand
An diesem Maß kannst Du Dich orientieren, wenn Du schauen willst, ob Du überhaupt genügend Platz im Garten hast für das neue Gartenhaus. Zudem wird es benötigt, wenn Du ermitteln willst, wie lang die Dachrinne sein muss.

Außenwandfläche
Die Außenwandfläche ist ein wichtiges Maß, wenn Du Dich etwa dafür entschieden hast, Deinem Gartenhaus einen Anstrich zu verpassen. Denn mit diesem Maß kannst Du ermitteln, wie viel Farbe, Lack oder Holzschutzmittel Du brauchst.

Innenmaße
Das Innenmaß ist das Außenmaß abzüglich der Wandstärke. Es gibt an, wie viel Platz im Haus tatsächlich ist. Du kannst daran beispielsweise ablesen, ob Du alles unterstellen kannst, was Du unterbringen willst.

Umbauter Raum
Das Maß „Umbauter Raum" benötigst Du bei Bedarf für den Bauantrag.

Wandstärke
Die Dicke der Wand wird als Wandstärke bezeichnet und in Millimeter angegeben. Dieses technische Maß gibt Auskunft über die Haltbarkeit, Stabilität und für das Dämmverhalten des Gartenhauses. Je höher die Wandstärke, desto stabiler, isolierter und sicherer ist das Haus.

Dachüberstand
Der Dachüberstand zeigt an, wie weit das Dach über die Wand des Gartenhauses übersteht. Hat das Haus viel Dachüberstand, so kannst Du die Fläche darunter auch als überdachte Stellfläche nutzen, z. B. für Fahrräder oder Kaminholz.

Dachfläche
Das Maß der Dachfläche ist wichtig zur Berechnung der Regenwasserabführungsgebühren. In einigen Gemeinden müssen dafür Beiträge bezahlt werden. Zudem ist das Maß wichtig, wenn Du Deinen Bedarf an Schindeln berechnen willst.

Dachneigung
Die Dachneigung hat Einfluss auf die Art der Dachdeckung. Bestimmte Systeme sind nur für einen definierten Neigungsbereich geeignet. Zudem ist bei geringen Neigungen der Selbstreinigungseffekt der Dachdeckung gefährdet. Das Regenwasser läuft schlechter ab und die Gefahr der Vermoosung ist erhöht.

Durchgangshöhe und -breite
Die Breite und Höhe der Tür solltest Du nicht außer Acht lassen. Sie entscheidet darüber, was Du im Gartenhaus alles unterstellen kannst. Deshalb unbedingt daran denken! Wenn Du beispielsweise den Rasenmäher im Trockenen lagern willst, dann sollte dieser durch die Tür passen.

Firsthöhe
Die meist waagerechte, obere Kante eines Daches nennt man First. Bei gewölbten und runden, tonnenförmigen Dachkonstruktionen verläuft der First am Scheitelpunkt des Bogens. Im Baurecht ist die Firsthöhe, ebenso wie die Traufhöhe, eine wichtige Gebäudeangabe, mit der die planungsrechtliche Zulässigkeit eines Bauvorhabens beurteilt wird. Erst wenn die First- und Traufhöhe bekannt ist, können die Abstandsflächen für die Giebelseiten eines Gebäudes ermittelt werden.

Dachstärke
Die Dachstärke ist die Dicke des Daches in Millimeter und ein guter Hinweis auf die Qualität des Gartenhauses. Je dicker, desto stabiler.

Buntbartschloss
Bei diesem Schloss handelt es sich um ein herkömmliches Türschloss, das überwiegend im Wohnungsinneren für Zimmertüren aber auch für Gartenhäuser verwendet wird.

Profilzylinderschloss
Der Profilzylinder ist eine Form des Schließzylinders und gehört zu den gebräuchlichsten Sicherheits-Türschlössern.

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Das Zwischenwandhaus ist ein 2-Raum-Haus mit einer Trennwand. Diese Häuser können Blockbohle, Systemhaus oder auch Elementhaus sein.

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